Rat gibt grünes Licht: Entwurfsplanung für Platz Am Brandende beschlossen
Foto: Bastian Kroll
Der Rat der Stadt Burgdorf hat am heutigen Donnerstagabend, 18. Juni 2026, die Entwurfsplanung für die Neugestaltung des Platzes Am Brandende beschlossen. 23 Ratsmitglieder stimmten dafür, eine Person dagegen, eine enthielt sich.
Mit dem Beschluss kann die Verwaltung die Planungen konkretisieren und das Projekt in die Ausführungsphase überführen. Der Platz soll zu einem attraktiven innerstädtischen Aufenthaltsort werden — barrierefrei, begrünt und mit einem Wasserspiel ausgestattet. Cord-Heinrich Schweer (CDU) hob die Barrierefreiheit als besonders wichtig hervor. Matthias Paul (SPD) lobte den Entwurf als gelungen, Bürgermeister Armin Pollehn (CDU) verwies auf die hohe Förderquote von rund 90 Prozent über die Städtebauförderung: „Wir bekommen das fast geschenkt.“ Das Wasserspiel werte die Aufenthaltsqualität auf und helfe an heißen Tagen, das Stadtklima erträglicher zu machen.
Michael Fleischmann (parteilos) stimmte als Einziger dagegen. Er verwies auf die Haushaltslage der Stadt und mahnte, auch bei geförderten Projekten die Folgekosten im Blick zu behalten — Strom, Betrieb und Wartung des Wasserspiels kämen langfristig auf die Stadt zu – ohne Förderung.
Anika Lilienthal (FDP) enthielt sich. Ihr waren einzelne Details im Entwurf noch nicht ausdiskutiert genug — konkret nannte sie die vorgesehenen Leuchten, die sie mit rund 1.600 Euro pro Stück für zu teuer hielt. Sie regte an, diese Frage noch einmal in die Beratungen zu geben; an der grundsätzlichen Zustimmung zum Projekt ließ sie keinen Zweifel.
Die Städtebauförderung ermöglicht das Projekt überhaupt in diesem Umfang. Dr. Volkhard Kaever (WGS Freie Burgdorfer) sah darin ein gutes Beispiel dafür, wie sinnvolle Stadtentwicklung mit Fördergeldern gelingen kann.