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Region Hannover
Sonnabend, 27.02.2021 - 16:54 Uhr

Zum Tag des Hörens: Tipps und Infos rund ums Ohr

Mittwoch, 3. März, 15 - 17.30 Uhr, Videokonferenz, Teilnahme kostenfrei

REGION

Welche Therapieansätze für Tinnitus gibt es? Woran können Eltern erkennen, ob ihr Kind eine Hörbeeinträchtigung hat? Mit welchen Techniken und Taktiken können schwerhörige Menschen besser kommunizieren? Zum "Welttag des Hörens" am 3. März lädt die Hörregion Hannover zusammen mit Partnerinnen und Partnern aus dem Netzwerk zu einer digitalen Informationsveranstaltung rund um die Themen Hörgesundheit, Inklusion und Teilhabe ein. Kurzer Vorträge stellen neue Entwicklungen vor und geben alltagspraktische Tipps. Die Teilnahme an der Videokonferenz ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Eröffnet wird der "Tag des Hörens" von Regionspräsident Hauke Jagau und der Beauftragten der Region Hannover für Menschen mit Behinderungen, Sylvia Thiel. Anschließend hält Prof. Dr. Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, einen Impulsvortrag über neue Behandlungsmöglichkeiten von Schwerhörigkeiten und Tinnitus. Kirsten Corbett von der Staatsoper Hannover öffnet mit einem Kurz-Workshop aus Klängen und Bewegungen die Ohren.

 

Nach der Pause können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen drei Videokonferenzräumen entscheiden. Unter der Überschrift "Hörgesundheit & Versorgung" informiert das Deutsche HörZentrum (DHZ) der Medizinischen Hochschule Hannover. Die ärztliche Leiterin, Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat, spricht über den Einfluss von Genen auf unser Hörvermögen, bevor Prof. Dr. Andreas Büchner, wissenschaftlicher Leiter des DHZs, vorstellt, wie sich schon vor einer Operation die Verbesserung des Hörvermögens durch ein Cochlea-Implantat vorhersagen lässt.

 

Der zweite thematische Block wirft einen Blick auf das Hören von Kindern: Beate Wüst vom Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Hildesheim gibt Tipps zur Früherkennung von Hörstörungen bei Kindern. Auf die Bedingungen für einen erfolgreichen inklusiven Unterricht für schwerhörige Kinder und Jugendliche gehen Daniela Pohl und Laura Stichternath von der Hartwig-Claußen-Schule der Region Hannover ein.

 

Der dritte Strang richtet den Fokus auf die gesellschaftliche Teilhabe schwerhöriger Menschen: Rolf Erdmann, niedersächsischer Landesvorsitzender des Deutschen Schwerhörigenbunds (DSB), gibt Empfehlungen für Kommunikation und Verständigung im Alltag. Gisela Hänel, Kulturbeauftragte des Ortsverbands Hannover des DSB, verschafft einen Überblick über barrierefreie Kulturangebote für schwerhörige Menschen in der Region Hannover.

 

Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Der Zugang zur Videokonferenz über die Plattform BigBlueButton erfolgt unter Opens external link in new windowkurzelinks.de/tag-des-hoerens. Weitere Informationen sind unter Opens external link in new windowwww.hörregion-hannover.de zu finden.

 

Der "Tag des Hörens" ist eine Kooperationsveranstaltung der Hörregion Hannover mit der Beauftragten der Region Hannover für Menschen mit Behinderungen, dem Deutschen HörZentrum der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Branchennetzwerk Gesundheitswirtschaft Hannover e.V.. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Staatsoper Hannover, dem Deutschen Schwerhörigenbund, dem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Hildesheim und der Hartwig-Claußen-Schule der Region Hannover.