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Burgdorf
Montag, 10.01.2022 - 11:24 Uhr

Feuerwehrkräfte retten zwei Personen aus verrauchtem Gebäude

Ein Trupp unter Atemschutz war in das Gebäude vorgegangen. Weitere Kräfte standen bereit.Aufn.: Stadtfeuerwehr Burgdorf

SCHILLERSLAGE

Parallel zum Einsatz am Burgdorfer Rubensplatz (wir berichteten) wurden am gestrigen Sonntag, 9. Januar 2022, die Ortsfeuerwehren Schillerslage, Burgdorf und Heeßel um 20:11 Uhr zu einer Verrauchung in einem Einfamilienhaus nach Schillerslage in die Straße Heutrift gerufen.

 

Vor Ort stellte sich nach Lageerkundung des Einsatzleiters Timo Scheffler heraus, dass der Kaminabzug nicht ordnungsgemäß funktionierte und dadurch das Haus stark verqualmt wurde.

 

Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte das Gebäude und brachte zwei Personen in Sicherheit. Die beiden älteren Bewohner des Hauses wurden vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. "Das hätte auch anders ausgehen können", so Ortsbrandmeister Timo Scheffler. 

 

Der ebenso hinzu alarmierte Bezirksschornsteinfeger legte den Schornstein, bis zu einer endgültigen Überprüfung, still. Das Haus wurde anschließend mit Hochleistungslüftern entraucht. Um 21.30 Uhr war dieser Einsatz beendet.

 

Vor Ort waren die Ortsfeuerwehren Schillerslage, Heeßel und Burgdorf mit insgesamt 48 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst.

 

Für die Ortsfeuerwehr Burgdorf war es bereits der zweite Einsatz mit einer Menschenrettung an diesem Tag. Mit der Drehleiter, dem Tanklöschfahrzeug und dem Einsatzleitwagen unterstützten die Kräfte aus der Kernstadt direkt von der Einsatzstelle am Rubensplatz, zu dem die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte gegen 18:30 Uhr gerufen worden waren (wir berichteten). Dort war es bei einem Brand in einer Küche in einem Mehrfamilienhaus zu insgesamt drei Verletzten gekommen. Ein Bewohner des Mehrfamilienhauses wurde mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Polizist, der noch vor Eintreffen der Feuerwehrkräfte das Haus evakuierte, atmete die giftigen Rauchgase ein und kam in eine Klinik. Ein Feuerwehrmann zog sich beim Einnatz zudem eine leichte Schnittverletzung zu, die aber nicht behandelt werden musste.