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Dienstag, 01.06.2021 - 16:10 Uhr

Tempo 50 auf der Hannoverschen Straße? Ortsrat und Anwohner sind dafür

Geschwindigkeitsbegrenzung entlang des Neubaugebietes

Die Hannoversche Straße entlang des Neubaugebietes.Aufn.:

AHLTEN

Der Ortsrat Ahlten sowie die Anwohner des Neubaugebietes "Hannoversche Straße" fordern von der Stadt die zügige Errichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung im Verlauf der Hannoverschen Straße entlang des Neubaugebietes.

 

Als ersten Schritt werde nach Angaben der Ahltener CDU die Stadt Lehrte auf der Hannoverschen Straße zwischen der Ahornallee und dem Grevenweg in Höhe der Einmündung der Straße "Vor dem Alten Kampe" ein Verkehrsstatistikgerät aufstellen.

 

Ziel sei es, eine für die involvierten Behörden nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu schaffen. Durch die Auswertung der Messungen soll es möglich sein, zum einen die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten und zum anderen das Verkehrsaufkommen festzustellen.

 

In der vergangenen Woche hatte Ahltens Ortsbürgermeisterin Heike Koehler (CDU) einen Ortstermin mit Anwohnern des Neubaugebietes, dem zuständigen städtischen Fachdienstleiter für Straßen und Verkehr und Ortsratsmitgliedern anberaumt. Zu dem Termin hatte die Ortsbürgermeisterin geladen, weil die Anwohner und die Ortsratsmitglieder mit Sorge auf die Verkehrssituation in der Hannoverschen Straße schauen. Für ein- und ausfahrende Anwohner nehme die Unfallgefahr im jeweiligen Kreuzungsbereich zur Hannoverschen Straße stetig zu. "Spätestens mit der Eröffnung des Kindergartens in dem Neubaugebiet wäre die Situation so nicht mehr hinnehmbar", betonen die Christdemokraten.

 

Heike Koehler hatte den Fachdienstleiter Markus Baumgarten um eine kurzfristige Prüfung des Sachverhalts und Entwicklung einer Handlungsoption gebeten. In der Folge komme es nun zur Aufstellung des Verkehrsstatistikgerätes. Mit Vorliegen der Zählungsergebnisse werde der Fachdienst die Polizei in ein vorgeschriebenes Anhörungsverfahren einbinden und die Ortsbürgermeisterin informieren. "Sobald mir Ergebnisse vorliegen, werde ich die besorgten Bürgerinnen und Bürger im Neubaugebiet und die Ortsratsmitglieder benachrichtigen", erklärt Ortsbürgermeisterin Koehler. Der Ortsrat werde "dann vor Ort noch einmal die Möglichkeiten der Geschwindigkeitsbegrenzung erörtern und erhofft sich eine zeitnahe Umsetzung der Maßnahme".

 

Die von allen Beteiligten in Ahlten favorisierte Lösung, das Verrücken des Ortsschildes vor die Ahornallee, verhindere laut Feststellung des städtischen Fachdienstes die Straßenverkehrsordnung. "Ein Ortsschild darf erst dort aufgestellt werden, wo die geschlossene Bebauung für den ortseinwärts fahrenden Verkehr erkennbar beginnt. Dies sei auf der Hannoverschen Straße erst in Höhe des Grevenweges der Fall", so die Einschätzung der Stadtverwaltung.