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Burgdorf
Freitag, 13.11.2020 - 14:40 Uhr

Drei Gemeindebriefe im Kirchenkreis Burgdorf werden ausgezeichnet

Gleich drei Preise der Landeskirche für Publikationen aus dem Kirchenkreis Burgdorf

Die Grafik-Designerin Katrin Härtel und Pastor Matthias Paul freuen sich über den zweiten Platz im Gemeindebriefpreis-Wettbewerb für die Burgdorfer Paulus-Kirchengemeinde.Aufn.: Stefan Heinze

BURGDORF/EHLERSHAUSEN/HäNIGSEN

Gleich drei Kirchengemeinden des Kirchenkreises Burgdorf wurden von der ev.-luth. Landeskirche Hannovers für ihre hervorragenden Gemeindebriefe ausgezeichnet. Beim Gemeindebriefpreis 2020 erhielt die Burgdorfer Paulus-Kirchengemeinde am heutigen Freitag, 13. November 2020, beim landeskirchlichen Medientag für ihren Südstadtbrief den mit 1000 Euro dotierten zweiten Preis. Der Sonderpreis "Geistliches Wort oder Andacht" ging an die Martin-Luther-Kirchengemeinde Ehlershausen (500 Euro), die Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen erhielt einen der beiden Sonderpreise "Corona-Ausgabe" (ebenfalls 500 Euro). Zugunsten des Corona-Infektionsschutzes fand die Preisverleihung via Internet statt.

Paulus-Kirchengemeinde

"Herzlichen Glückwunsch der St.-Paulus-Kirchengemeinde, zweiter Preis im Gemeindebrief-Wettbewerb, Silber! Tolles Team, tolle Redaktion!", sagte die Regionalbischöfin des Sprengels Hannover, Dr. Petra Bahr in einem Videostatement über den Südstadtbrief. "Ganz besonders gefällt mir, dass es ein Gemeindebrief ist, der sich nicht nur an die richtet, die immer schon sowieso in Gemeindehäusern Platz finden. Es ist eine Stadtteilzeitung. Der Erfolg des Südstadtbriefes zeigt auch, dass bei aller Digitalisierung Menschen gern etwas in der Hand haben", so die Regionalbischöfin.

 

Pastor Marcus Buchholz, bei der evangelischen Medienarbeit der Landeskirche für den Gemeindebriefpreis verantwortlich, sagte in seiner Laudatio über den Südstadtbrief: "Das Layout und die nachrichtlich, aber auch reportierend geschriebenen Texte entsprechen journalistischen Maßstäben einer Tageszeitung." "Mit Berichten aus Sozialem und Politik spricht dieser Gemeindebrief Lesende weit über die Kirchengemeinde hinaus an. Dieser gemeinwesenorientierte Ansatz, in dem nicht nur Kirche, sondern auch das gesellschaftliche Leben im Stadtteil eingefangen wird, ist äußerst vorbildhaft", so Buchholz.

 

Der Redaktionsleiter Pastor Matthias Paul sagte, "Wir freuen uns sehr darüber, dass wir den zweiten Platz des Gemeindebriefpreises gewonnen haben mit unserem Südstadtbrief, der seit fast 20 Jahren regelmäßig erscheint. Uns war es wichtig, passend zur Gemeindekonzeption ein Medium zu erschaffen, ein Medium, das unser Konzept deutlich macht, nämlich eine Kirchengemeinde mitten im Stadtteil und für den Stadtteil zu sein. Darum ist der Südstadtbrief das, was auch draufsteht, eine Stadtteilzeitung in der viele Akteure zu Wort kommen und das vielfältige Leben bei uns darstellen."

 

"Wir sind total glücklich und haben eigentlich gar nicht mit dem Preis gerechnet, aber es ist eine tolle Sache", sagt Katrin Härtel, die Grafik-Designerin des Südstadtbriefes. Sie verwies darauf, dass neben der siebenköpfigen Redaktion rund 40 Austrägerinnen und Austräger den Erfolg des Briefes möglich machen.

Martin-Luther-Kirchengemeinde

Die Kirchengemeinde Ehlershausen-Ramlingen-Otze freut sich über die Auszeichnung "Geistliches Wort oder Andacht" für einen Text ihrer ehemaligen Pastorin Susanne Paul zum Thema "Aufbruch". "Die kurze und prägnante Andacht macht Mut, mit den Brüchen im Leben zu leben und Neues anzufangen", sagte Pastor Marcus Buchholz. "Diese Titelgeschichte birgt viel Seelsorgliches und Nachvollziehbares in sich", so Buchholz.

 

"Wunderbar, diese Wertschätzung für das Team des Gemeindebriefs! Ich freue mich immer wieder, wie die Redaktion die Vielfalt unserer Angebote einfängt und verschiedene Menschen mit ihrer Sicht zu Wort kommen lässt", sagt die Vorsitzende des Kirchenvorstandes Sylvia Feil. Pastorin Susanne Paul sagt: "Ich freue mich sehr, dass das Gemeinschaftswerk der Redaktion einen Preis gerade in der Rubrik "Geistliches" gewonnen hat."

Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen

Die Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen erhielt einen der beiden Sonderpreise für die besten Gemeindebrief in Zeiten der Corona-Pandemie.

 

Pastor Marcus Buchholz würdigte hier besonders "die unterschiedlichen Genres" der Texte, "den aussagekräftige Inhalt" und die Titelgestaltung.

 

"Als Gemeinde und Gemeindebrief-Redaktion freuen wir uns über den Preis! Wir verstehen ihn auch als Ansporn, unseren Gemeindebrief weiter zu entwickeln", sagt Pastor Steffen Lahmann zur Auszeichnung für die Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen.

 

Superintendentin Sabine Preuschoff sagt: "Mein herzlicher Glückwunsch an die Verantwortlichen in den drei Gemeinden! Trotz des starken Digitalisierungsschubes, den die Kirche in den vergangenen Monaten erhalten hat, stellt der Gemeindebrief immer noch ein sehr starkes Medium dar, mit dem alle Haushalte im Ort angesprochen werden - ganz gleich, ob die Empfänger Kirchenmitglieder sind oder nicht. Die Paulus-Kirchengemeinde mit ihrem ganz besonderen Format gleich dem einer Zeitung, die das Leben im Stadtteil reflektiert; die Gemeinde Hänigsen-Obershagen, der es mit ihrer Corona-Ausgabe sehr ansprechend gelungen ist, das Thema, das bei allen Menschen oben aufliegt, emotional anzufassen und zu thematisieren, wie sich Leben und Arbeiten für verschiedenste Menschen verändert hat; und die Martin-Luther-Gemeinde Ehlershausen, die ein geistliches Thema in gelungener Weise so vielfältig beleuchtet, dass die Leserschaft Anknüpfungspunkte in ihrem Leben entdecken kann. - Drei so unterschiedliche Gemeindebriefpreise - alle im Kirchenkreis Burgdorf: das ist beeindruckend!"

Die anderen Preise

Der beste Gemeindebrief in der Landeskirche Hannovers heißt "Laurentiusbote" aus Nienhagen. Die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung gilt vor allem dem schlüssigen Konzept, dem klaren Layout, den eindeutigen Rubriken. Der Martins & Johannis BOTE aus Salzhausen-Raven belegte den dritten Platz. Bei den Sonderpreisen gab es zudem Auszeichnungen zu Themen wie "Corona-Ausgabe", "Titelbild", "Diakonie". Insgesamt wurden zehn Gemeindebriefe ausgezeichnet. Die Preise wurden finanziert von den Medienpartnern "Gemeindebriefdruckerei" und "Gemeindebrief - Magazin für Öffentlichkeitsarbeit", der Diakonie in Niedersachsen und der Landeskirche.

Rund 130 Einsendungen

"Die Jury hat sich bei der Auswahl aus 128 Bewerbungen schwer getan, die "besten" herauszusuchen", sagt Projektleiter Marcus Buchholz. Am Ende zählten aber in allen Kategorien die klaren Regeln: Grafische Gestaltung, redaktionelle Qualität, inhaltliches Profil, Aufmerksamkeitswert und die Einbettung im Öffentlichkeitskonzept der Gemeinde. Zur Jury gehörten Medienvertreter vom Straßenmagazin Asphalt, vom "Gemeindebrief - Magazin für Öffentlichkeitsarbeit", vom Evangelischen Kirchenfunks in Niedersachsen (EKN), vom Evangelischen Pressedienst (EPD), von der Diakonie Niedersachsen und Markus Harms von der Gemeindebriefdruckerei. Die Leitung der Jury übernahm der Pastor und Journalist Marcus Buchholz, der in der Evangelischen Medienarbeit (EMA) für die Fortbildungen in Öffentlichkeitsarbeit und Publizistik verantwortlich ist.

Der Gemeindebriefpreis

Der Gemeindebriefpreis wird in dieser Form in der Landeskirche das zweite Mal vergeben. Die Auflage der 128 eingereichten Gemeindebriefe liegt bei einer Stückzahl von 892.170 pro Ausgabe. Multipliziert mit dem Reichweiten-Faktor 2,5 sind es 2.230.425 potenziellen Leserinnen und Lesern. 81 Prozent der Gemeinden verteilen den Gemeindebrief in alle Haushalte im Dorf oder Stadtteil. 19 Prozent geben ihn ausschließlich an die Mitglieder der Kirchengemeinde weiter. 100 Gemeindebriefe werden durch Ehrenamtliche verteilt, andere versenden ihn per Post und legen den Gemeindebrief dem Wochenblatt bei.

Die Gemeindebriefe

Die Gemeindebriefe sind Publikationen der Kirchengemeinden für ihre Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit. Nahezu 900 Gemeindebriefe gibt es im Bereich der größten Landeskirche Deutschlands - jeweils mit eigenen Redaktionen, regelmäßiger Berichterstattung, Verantwortlichen für Texte, Bilder, Anzeigen, Druck und Verteilung. Umfragen haben ergeben, dass sie gerade während des Lockdowns weithin intensiv gelesen wurden. Sie sind damit das in Reichweiten stärkste Printprodukt der Evangelischen-Lutherischen Kirche Hannovers.

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