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Lehrte
Montag, 21.09.2020 - 15:28 Uhr

Regions-CDU-Fraktion wundert sich über Vorstoß der SPD für Wertstoffhof in Lehrte

LEHRTE

"Die Forderung der SPD in Lehrte, einen Wertstoffhof in der Stadt Lehrte zu errichten, ist schon erstaunlich. Die Erkenntnis, dass ein Wertstoffhof auf Lehrter Gebiet sinnvoll wäre, hätte es 2006 gebraucht. Damals hat Rot-Grün in der Regionsversammlung für die Schließung der Sammelstelle gestimmt", stellt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover und Lehrter Abgeordnete Bernward Schlossarek fest.

 

Es sei aus seiner Sicht "immer wieder erstaunlich, wie sich Verhaltensmuster wiederholen. Durch politische Beschlüsse werden Dinge verändert und Einrichtungen geschlossen, und später fällt auf, dass es besser gewesen wäre, wenn man sie hätte", erklärt er.

 

"Für Lehrte sind der Wertstoffhof und die Berufsschule mahnende Beispiele. Beim Lehrter Krankenhaus ging die Entwicklung in eine ähnliche Richtung. Das konnten wir als CDU verhindern und haben den Standort erfolgreich gesichert. Rot-Grüne Koalitionen auf Regionsebene haben der Stadt Lehrte nur geschadet", erklärt Schlossarek.

 

"Abgewickelt sind Standorte, egal ob Schule oder Wertstoffhof, schnell. Die Kunst ist, eine Perspektive zu arbeiten und derartige Einrichtungen weiterzuentwickeln, damit sie eine Chance haben und zukunftsfähig werden. Wenn dies nicht gelingt, dann sind Schließungen die letzte Möglichkeit", so Schlossarek weiter.

 

Dass der seit 12 Jahren fehlende Wertstoffhof nun für die Müllecken in der Stadt verantwortlich sein soll, scheint aus seiner Sicht "sehr konstruiert". Neben dem Sehender Wertstoffhof könnten auch die Deponien in Burgdorf oder Hannover/Lache angefahren werden. "Das sind drei gute Möglichkeiten, um seinen Müll zu entsorgen. Und grundsätzlich sollte man vor jeder Schließung alle Optionen genau prüfen. Wenn etwas erstmal weg ist, dann das Zurückholen sehr schwierig. Gleichwohl muss man sagen, dass es sich lohnt, über dieses Thema nachzudenken. 2006 habe ich gegen die Schließung des Wertstoffhofes gekämpft, darum würde ich 2020 nicht gegen eine Neueröffnung kämpfen", sagt Schlossarek abschließend.

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