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Lehrte
Freitag, 08.11.2019 - 18:22 Uhr

Änderungen im Ablauf des Gedenkens am Volkstrauertag in der Lehrter Kernstadt

Aufn.:

LEHRTE

Der Volkstrauertag wird in der Stadt Lehrte seit Jahrzehnten sowohl in der Kernstadt als auch in allen Ortschaften feierlich begangen. Daran soll auch zukünftig festgehalten werden. Dennoch musste in den vergangenen Jahren festgestellt werden, dass sowohl die öffentliche Wahrnehmung als auch die Teilnahme der Lehrterinnen und Lehrter an den örtlichen Gedenkveranstaltungen Steigerungspotential aufweisen.

 

Somit galt es der Frage nachzugehen, wie es gelingen kann, den Volkstrauertag (in der Kernstadt) inhaltlich zu erneuern und nachhaltig in die nächsten Generationen zu tragen.

 

Um diese Frage gemeinsam zu erörtern, hatte die Stadtverwaltung bereits im Frühjahr 2019 die örtlichen Vereine, Verbände und Kirchengemeinden zu einem gemeinsamen Austausch eingeladen. Ziel sollte es sein, den Volkstrauertag als Tag des Gedenkens, der Trauer und der kritischen Reflexion in Lehrte auch zukünftig feierlich zu begehen und die öffentliche Wahrnehmung hierfür zu schärfen.

 

In der Folge haben mehrere Treffen der Arbeitsgruppe stattgefunden. Dabei haben sich Änderungen am Ablauf ergeben.

 

Der ökumenische Gottesdienst beginnt so ab diesem Jahr ein Stunde später, folglich um 10:30 Uhr. Direkt im Anschluss an den Gottesdienst wird es in diesem Jahr keinen Redner geben, der persönliche Worte zum Volkstrauertag spricht. Stattdessen werden Jugendliche während des Gottesdienstes Texte (unter anderem Feldbriefe) verlesen.

 

Im Rahmen der Kranzniederlegung am Ehrenmal spricht Lehrtes Bürgermeister Frank Prüße die Totenehrung gemeinsam mit Jugendlichen und einer Vertreterin des Sozialverbandes.

 

Nach der Feierstunde am Ehrenmal werden alle Gäste eingeladen, im Vorraum der Kirche eine Ausstellung (Schwerer Bombenangriff auf Lehrte im Jahr 1944) zu besichtigen, welche von Schülern des Leistungskurses Geschichte des Gymnasium erstellt worden ist.

 

Die an der Vorbereitung des Volkstrauertages beteiligten Vereine, Verbände und Kirchengemeinden laden zudem alle Gäste im Anschluss an die Kranzniederlegung zu einem kostenlosen Imbiss und gemeinsamen Austausch ein.

 

Es wird zudem unter anderem mit einem Flyer auf den Volkstrauertag aufmerksam gemacht, welcher von den beteiligten Vereinen, Verbänden und Kirchengemeinden verteilt wird/wurde.

 

"Ein herzliches Dankeschön gebührt allen Beteiligten, die mit viel Einsatz und tollen Ideen dazu beigetragen haben, den Volkstrauertag in der Kernstadt neu aufzustellen", so Stadtsprecher Fabian Nolting abschließend.

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