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Burgwedel
Dienstag, 16.07.2019 - 17:18 Uhr

CDU Burgwedel irritiert über geplante Verkürzung der Öffnungszeiten im Bürgerbüro

BURGWEDEL

Partei und Fraktion der CDU Burgwedel nehmen irritiert die Ankündigung des Burgwedeler Rathauses zur weiteren Verkürzung der Öffnungszeiten zur Kenntnis.

 

"In der jüngsten Vergangenheit war wiederholt das Standesamt nur eingeschränkt erreichbar, die allgemeinen Öffnungszeiten wurden 2016 mit Einführung einer 'Online-Anmeldung' bereits um rund 30 Prozent gekürzt.  Nun teilt die Stadt Burgwedel in einer aktuellen Pressemitteilung mit, dass aufgrund eines erhöhten Besucheraufkommens ab dieser Woche das Bürgerbüro nachmittags geschlossen bleibe. Lediglich mit Internet-Anmeldung könne man nachmittags noch einen Termin bekommen", so die CDU in Burgwedel.

 

Die CDU in Burgwedel bedauert diese Maßnahmen sehr, die zu Lasten der Flexibilität der hilfesuchenden Bürger gehe. "Nun wird selbst der Besuch nachmittags im Rathaus zu einer Angelegenheit, die ohne Planungs- und Internet-Aufwand nicht mehr möglich sei", kritisiert der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Thorsten Rieckenberg. Man fragt sich in der CDU, "warum diese regulatorischen Maßnahmen seit Amtsantritt des SPD-Bürgermeisters Axel Düker offenbar überhandnehmen".

 

"Davor hatten wir in Burgwedel eine offene Kommunikation im Rathaus, die Mitarbeiter standen stets und umfangreich für Rat und Tat der Bürger zur Verfügung", so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Rainer Fredermann. Der CDU sei bewusst, dass "es auch mal Engpässe in der Sachbearbeitung geben kann, aber bisher haben sich die Mitarbeiter der Stadtverwaltung auch hervorragend organisiert und diese Herausforderungen zur allgemeinen Zufriedenheit gemeistert. Warum seit nun 3 Jahren von Seiten der Verwaltungsspitze alles neu und umständlich geregelt und unnötig bürokratisiert werde", erschließt sich der CDU nicht.

 

"Mit weniger Öffnungszeit soll einem erhöhten Besucheransturm begegnet werden?" Diese mathematische Ungleichung missfällt der CDU, führe sie doch vor allem zur Unzufriedenheit der Bürger.

 

Die CDU würde es stattdessen begrüßen, wenn das Rathaus offen bekannt gibt, zu welchen Zeit in der Regel kein oder kaum Besucherandrang herrsche, dann könnten "die mündigen Bürger ohne Probleme selbständig in diese Zeiten ausweichen", so die Christdemokraten.

 

Im Sinne von Bürgerfreundlichkeit halten Rieckenberg und Fredermann es auch für möglich, von Bürgern regelmäßig nicht besuchte Sprechzeiten auf anderen Zeiten zu verlagern, die vielleicht besser zum Bedarf passen und ruft die Verwaltungsspitze zu besseren Überlegungen auf.

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