Lehrte

Jan Heinrich kandidiert mit Einzelwahlvorschlag für den Lehrter Stadtrat

[LEHRTE]

Jan Heinrich bewirbt sich bei der Kommunalwahl 2026 mit dem „Einzelwahlvorschlag Heinrich“ um ein Mandat im Rat der Stadt Lehrte. Der Lehrter lebt seit 2011 mit seiner Familie in der Kernstadt und arbeitet beruflich an Projekten in den Bereichen Energieeffizienz und Sanierung.

Zuvor war Heinrich nach eigenen Angaben bei der Bundeswehr sowie bei einem Stromnetzbetreiber in den Bereichen Strategie und Infrastruktur tätig. Im Stadtrat möchte er insbesondere seine Kenntnisse zu Bau, Energie und Finanzierung einbringen.

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Als mögliche Ansatzpunkte nennt Heinrich unter anderem bestehende Quartierskonzepte und die Anlagen der Energiegenossenschaft. Diese könnten aus seiner Sicht weiterentwickelt und miteinander verknüpft werden. Denkbar seien beispielsweise Wärmespeicher unter Sportplätzen oder eine gemeinsame Wärme- und Kälteerzeugung in räumlicher Nähe zum Schwimmbad.

Seine Kandidatur als Einzelbewerber begründet Heinrich mit dem Wunsch, unabhängig von parteiinternen Vorgaben arbeiten zu können. „Ich möchte meine Kenntnisse und Erfahrungen inhaltlich einbringen, ohne an potenzielle Leitplanken einer Parteiorganisation gebunden zu sein“, erklärt er. Ziel sei es, in fachlichen Diskussionen Lösungen für Lehrte zu entwickeln und dafür auch andere Parteien und Entscheidungsträger zu gewinnen.

Bei Bau- und Energiethemen setzt Heinrich nach eigenen Angaben auf langfristige Konzepte. Investitionen müssten über viele Jahre funktionieren und während ihrer Nutzungsdauer Einsparungen ermöglichen. Dafür sollten Verwaltung, Politik und weitere Beteiligte enger zusammenarbeiten.

Als Beispiel nennt er die Arbeitsgruppe Pfingstanger. Dort werde gemeinsam beraten, wie die Sportmöglichkeiten entwickelt und zugleich die Finanzierung berücksichtigt werden könne. Auch ehrenamtliches Engagement sowie Fördermittel des Landes oder der Region könnten dabei eine wichtige Rolle spielen.

Bei Themen wie Soziales, Kultur und Haushalt sieht Heinrich seine fachlichen Schwerpunkte dagegen weniger stark. Die konkrete Ausgestaltung dieser Bereiche wolle er Bewerbern überlassen, die dort über größere Erfahrung verfügten.

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