Region Hannover

SPD Region Hannover beschließt Zukunftsprogramm zur Kommunalwahl

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Die SPD Region Hannover hat auf ihrem Programmparteitag in der IGS Langenhagen ihr Zukunftsprogramm für die Kommunalwahl am Sonntag, 13. September 2026, einstimmig beschlossen. Die Partei sieht darin ein Signal der Geschlossenheit für den bevorstehenden Wahlkampf.

Die Vorsitzende der SPD Region Hannover, Leyla Hatami, erklärte in ihrer Eröffnungsrede, das Programm sei nicht am Schreibtisch entstanden, sondern aus vielen Diskussionen in Ortsvereinen, Arbeitsgemeinschaften und mit den Menschen vor Ort. Zum Abschluss des Parteitages stellte sie fest: „Der einstimmige Beschluss zeigt: Die SPD Region Hannover geht geschlossen und mit klarem Kurs in diesen Wahlkampf.“

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Im Mittelpunkt des Parteitags stand die Grundsatzrede von Eva Bender, der Spitzenkandidatin der SPD Region Hannover für das Amt der Regionspräsidentin. Sie stellte die politischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre vor und rückte dabei den Alltag der Menschen in den Mittelpunkt. „Wir brauchen keine großen Versprechen, sondern konkrete Lösungen, damit der Alltag funktioniert und bezahlbar bleibt“, erklärte Bender.

Als zentrale Herausforderungen nannte sie steigende Mieten, unzureichende Mobilität bei der S-Bahn und eine hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere unter jungen Menschen. „Ohne gute Arbeit funktioniert der Alltag nicht“, so Bender. Deshalb brauche es einen Qualifizierungspakt, um bestehende Lücken auf dem Arbeitsmarkt gezielt zu schließen.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Rede war die Stärkung der Wirtschaft in der Region. „Es braucht eine Verwaltung, die Wirtschaft versteht“, betonte Bender. Sie sprach sich für die Einrichtung eines Single Point of Contact für Unternehmen sowie für eine Wirtschaftsförderung aus, die die gesamte Region im Blick behält.

Deutlich wurde Bender auch mit Blick auf lange Wartezeiten bei Baugenehmigungen. „Zwölf Monate sind keine Option. Wir müssen deutlich schneller werden. Drei Monate sollten unser Ziel sein. Nicht nur für den Wohnungsbau, sondern auch für Unternehmen.“

Beim Thema Mobilität warb Bender für einen pragmatischen und verlässlichen Nahverkehr für die gesamte Region. Den „Sprinti“ hob sie als erfolgreiches Beispiel für flexible Mobilität hervor. Gleichzeitig müsse die Verlässlichkeit des S-Bahn-Verkehrs verbessert werden. „Wir dürfen diese Diskussionen nicht ideologisch führen. Menschen sind darauf angewiesen, dass Mobilität im Alltag funktioniert“, erklärte Bender.

Auch die Gesundheitsversorgung nahm breiten Raum ein. Bender sprach sich für eine starke öffentliche Daseinsvorsorge aus. „Gesundheit gehört in öffentliche Hand. Wir müssen die Versorgungslandschaft besser organisieren, um lange Wartezeiten zu vermeiden.“ Besondere Aufmerksamkeit widmete sie zudem der mentalen Gesundheit junger Menschen. Die Folgen der Pandemie seien noch immer spürbar. Deshalb brauche es stärkere Präventionsangebote und frühzeitige Unterstützung, insbesondere an Schulen.

Die Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion, Regina Hogrefe, verwies in ihrem Beitrag auf zentrale Erfolge der vergangenen Wahlperiode. Dazu zählten der Ausbau des „Sprinti“-Angebots, die Schwimmoffensive, eine Medizinstrategie mit dem Fokus auf regionale Versorgung und hohe Qualität sowie ein Klimaschutz, der unterschiedliche Lebensrealitäten mitdenke.

Im Rahmen des Europatags richtete zudem der Europaabgeordnete Bernd Lange ein Grußwort an die Delegierten und unterstrich die Bedeutung eines starken Europas in herausfordernden Zeiten.

Zum Abschluss betonte Leyla Hatami erneut den Anspruch der SPD, alle 21 Kommunen der Region gleichermaßen im Blick zu behalten. „Unsere Region ist stark, weil sie unterschiedlich ist. Genau darin liegt ihre Stärke, und genau dafür wollen wir Politik machen.“ Die SPD Region Hannover startet damit nach eigenen Angaben geschlossen in den Kommunalwahlkampf 2026.

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