Lehrte

Wählergemeinschaft „Wir für Lehrte“ tritt erneut zur Kommunalwahl an

[LEHRTE]

Die Wählergemeinschaft „Wir für Lehrte“ tritt erneut zur Kommunalwahl an. In ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung bestätigte die Wählergemeinschaft den bisherigen Vorstand und wählte Lara Kuhn zur neuen Schriftführerin. Sie löst den bisherigen Schriftführer Marius Henning ab.

Der bisherige Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende Oliver Gels wurde in seinem Amt bestätigt. Auch seine Stellvertreter Vural Bayindir und Jörg-Andreas Saffe sowie Kassenwart Manfred Langner wurden wiedergewählt. Nach Angaben der Wählergemeinschaft geht „Wir für Lehrte“ damit gestärkt und zuversichtlich in den bevorstehenden Kommunalwahlkampf.

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Die Wählergemeinschaft ruft weitere interessierte Bürger zur Mitarbeit auf. Sie können sich beim Vorsitzenden Oliver Gels unter Telefon 0170/3217968 oder per Mail an info@wir-fuer-lehrte.de melden. Besonders junge Menschen fordert die WfL zur Mitarbeit auf, da diese Generation nach Ansicht der Wählergemeinschaft die Demokratie stärken und beleben könne.

Der Fraktionsvorsitzende Oliver Gels erklärt dazu: „Wer politisch interessiert ist und sich außerhalb der bereits im Lehrter Rat vertretenen Parteien für seine Kommune und die Bürger einsetzen, Veränderungen mitgestalten, Bewährtes schützen möchte und dabei immer ein offenes Ohr für die Probleme der Bürger hat, der sollte sich umgehend unserer Wählergemeinschaft anschließen.“

Die WfL beschreibt sich als parteiunabhängig, überparteilich, bürgernah und pragmatisch. Ihr Anspruch sei es, Sachpolitik zu machen und Bürgern eine Stimme zu geben, die sich von den großen Parteien nicht vertreten fühlten.

Oliver Gels wurde nach seinen Erfahrungen aus dem Bürgermeisterwahlkampf 2019 und der Kommunalwahl 2021 erneut als Spitzenkandidat für die anstehende Bürgermeister- und Kommunalwahl benannt. Er will erneut für das Amt des Bürgermeisters kandidieren.

„Lehrte kann mehr und hat auch mehr verdient. Da bisher der amtierende Bürgermeister Frank Prüße für die CDU und der Ortsbürgermeister aus Immensen, Michael Clement, für die SPD antreten, habe ich mich dazu entschlossen, erneut für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Eine Stadt wie Lehrte und deren Bürger haben es verdient, mindestens diese breite Auswahl an Kandidaten und durch diese demokratische Direktwahl einen Einfluss auf die weitere Gestaltung der Stadt zu haben“, erklärt Gels.

Mehr Mitbestimmung gebe es aus seiner Sicht nicht, dadurch werde die Demokratie gefördert. „Ich bin bereit für Lehrte und möchte Bürgerinteressen wieder aktiv unterstützen“, so Gels weiter.

Inhaltlich will sich die Wählergemeinschaft nach eigenen Angaben weiterhin für eine ortsnahe und verlässliche Gesundheitspolitik einsetzen. Die Schließung des Lehrter Krankenhauses habe aus Sicht der WfL das Vertrauen in die Politik beschädigt. Außerdem will sich die Wählergemeinschaft für weitere Gewerbeflächen, die Revitalisierung bestehender Gewerbeflächen und eine stärkere Unterstützung der Gewerbetreibenden einsetzen. Ziel sei es, Unternehmen in Lehrte zu halten und Abwanderungen wegen fehlender Gewerbeflächen zu verhindern.

Der energiepolitische Sprecher der WfL, Manfred Langner, erklärt: „Wir stehen für eine zukunftsfähige, nachhaltige, bezahlbare Energiepolitik in der Stadt Lehrte und wollen uns für die Umsetzung einer modernen Energiewende in der Stadt einsetzen.“

Auch das Thema Sicherheit soll nach Angaben der Wählergemeinschaft eine Rolle im Wahlkampf spielen. Der als Kriminalbeamter tätige Fraktionsvorsitzende Oliver Gels will die Lehrter Innenstadt und besonders das Bahnhofsumfeld sicherer gestalten. Das Sicherheitsgefühl der Bürger im Bahnhofsumfeld müsse verbessert werden. Hier sieht die WfL akuten Handlungsbedarf.

Darüber hinaus fordert die Wählergemeinschaft weitere Investitionen in die Infrastruktur. Dazu zählt sie gute Kitas, Schulen, Sporthallen, Sportflächen, intakte Straßen, Rad- und Fußwege sowie ein saniertes Hallen- und Freibad. Auch der Ausbau des Glasfasernetzes in der Kernstadt müsse nach Ansicht der WfL neu ausgerichtet werden. Die bisherige Entwicklung bezeichnet die Wählergemeinschaft als enttäuschend. Bürger müssten sich darauf verlassen können, dass der Ausbau verlässlich umgesetzt werde.

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