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Montag, 13.09.2021 - 11:09 Uhr

Live-Casinos, Green Internet und Co. – die beliebtesten Online-Trends

Wie lassen sich Internettechnologie nachhaltiger gestalten? Eine der großen Fragen im Bereich Green Internet.Aufn.: Niclas Illg / Unsplash.com

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Eines dürfte mittlerweile auch denjenigen bewusst sein, die weiterhin im Lexikon das ›Neuland‹ nachschlagen: Das Internet ist angekommen, es geht nicht mehr weg, dafür entwickelt es sich weiterhin rasant weiter. Immer wieder gibt es neue Online-Trends, die sicherlich unpassenden Zielgruppen ein Kopfschütteln abfordern, bei anderen machen aber eben diese Zielgruppen liebend gerne mit. Und so mancher Online-Trend wird Jahre später zum Politikum, wenn doch in einer Sitzung das nächste Level erreicht wird. Aber welche Trends gibt es aktuell und was ist in den Weiten zwischen Nullen und Einsen los?

 

1. Green Internet

Der Umwelt- und Klimaschutz ist wichtig. Obwohl, wie bereits mehrfach gesagt wurde, ist es eher der Menschenschutz denn der Klimaschutz, da das Klima auch ohne Menschen auskommt. Generell hat das Internet durchaus seine grünen Seiten, doch hinterlässt die Nutzung auch Spuren. So reichen sechs Google-Suchen aus, um für eine Stunde lang die 6-Watt-Leuchte leuchten zu lassen. Die nächste Serienfolge auf einem Streamingdienst in 4k-Auflösung genügt schon, damit es über einhundert Stunden hell ist. Unternehmen wollen ihren Energieverbrauch bereits reduzieren und suchen nach Lösungen. Doch auch User selbst überlegen, wie sie grün surfen können. Mittlerweile ist das sogar ein Trend und Opens external link in new windowgar nicht so schwer

  • Verhaltensänderungen - schon der direkte Seitenaufruf, statt erst über die Suche zu gehen, spart Energie. Wer noch grüner werden möchte, der sollte auf Suchmaschinen setzen, die einen CO2-Ausgleich bieten. Allerdings sind die Suchergebnisse oft geringer. 
  • Bequemlichkeit - wer seine Sprachassistenten nur dann mithören lässt, wenn sie benötigt werden, spart Strom. Das Ausschalten funktioniert natürlich nicht, wenn die Geräte als Lautsprecher fungieren. Auch das Versenden von Downloaddateien anstelle des Verschickens ganzer Dateien hilft. 
  • Ökologisch - mittlerweile können User gezielt nach E-Mail-Providern oder Diensten suchen, die nachhaltig arbeiten. Oft nutzen diese Ökostrom. 
  • Streaming - die 4k-Auflöse sollte ausgestellt werden, wenn das Empfangsgerät ohnehin kein 4k kann. Auch hilft es, hin und wieder doch die DVD aus dem Schrank zu holen. Aber: Die Produktion neuer Scheiben ist wiederum umweltschädigend. 
  • Mehr WLAN - viele Menschen haben an ihrem Smartphone dauerhaft die mobilen Daten offen. WLAN verbraucht jedoch weniger Energie, weshalb sich das Smartphone daheim immer ins WLAN einwählen sollte. 
  • Musikvideos - wer Musik hören möchte, der sollte gezielt zu Musikstreamingdiensten greifen und videolastige Seiten meiden. Nicht nur verbraucht YouTube weitaus mehr Datenvolumen, auch verbrauchen die Videos viel Energie. 

 

2. Live-Casinos 

Auch Online-Casinos sind absolut im Trend. Schon vor Corona waren sie beliebt, nun sind sie begehrt. Das Angebot ist unglaublich groß, die Anbieterwahl riesig. Neben den gern genutzten Online-Spielautomaten, auch Slots genannt, sind die Live-Casinos der absolute Renner: 

  • Was ist das? – im Live-Bereich befinden sich tatsächlich Tische, an denen virtuell Spieler Platz nehmen. Je nach Casino und genutztem Live-Anbieter kann sich der Live-Bereich ähnlich anfühlen, wie das Second Life. Ein besonderes Highlight ist, dass die Tische von echten Menschen bedient werden – und diese nicht selten in Las Vegas die dortig für den Online-Bereich aufgestellten Tische bedienen. Mitunter können sich User auch über den virtuellen Tisch an einen echten Tisch im Casino von Las Vegas setzen. 
  • Welche Spiele gibt es? – der Live-Bereich konzentriert sich überwiegend auf das klassische Spiel: Roulette, Poker, BlackJack. Oft werden die Spiele in mehreren Varianten angeboten. 

Das Casinofeeling kommt so ganz schnell nach Hause auf die Couch, was Fahrtwege verhindert. Wichtig ist nur, Opens external link in new windowbei der Anbieterauswahl auf die Lizenz und das Angebot zu schauen. Nicht jedes Online-Casino hat auch einen Live-Bereich. 

 

3. VR in Social Media

Die Opens external link in new windowVirtual Reality steckt gewissermaßen immer noch in ihren Kinderschuhen. Wer nun auf Computerspiele und andere Anwendungen zeigt, der hat recht, doch stellen diese Anwendungsgebiete nur einen kleinen Anteil der Möglichkeiten dar. Mittels VR, auch gepaart mit AR (Augmented Reality), könnten User tatsächlich im Internet ›leben‹. In den sozialen Medien sind VR-Elemente längst gängig und ein Trend. Ein gutes Beispiel sind die Face-Filter-Apps: 

  • Was ist das? – mit der App kann über die Zuhilfenahme der KI ein Modell von sich selbst für den Onlinegebrauch erstellt werden. Es ist praktisch der laufende Avatar, nur mit dem eigenen Abbild. Etliche Smartphones haben bereits eine entsprechende App vorinstalliert. 
  • Wo wird das genutzt? – in den sozialen Medien ist die Technik recht gängig. Aber auch in Reportagen oder in anderen Mediensendungen wird die Technik teilweise eingesetzt. 
  • Zukunftstechnik – längst wird über Opens external link in new windowdas ›neue‹ Internet gefachsimpelt. Es verbindet die Realität mit dem Virtuellen und jeder bewegt sich ständig in beiden Zonen. Damit das gelingt, muss natürlich ein entsprechendes virtuelles Ich geschaffen werden – Face-Filter-Apps können hierbei helfen. 

 

Während diese Technik den Menschen ins Internet katapultiert, gibt es natürlich auch Überlegungen, wie durch VR die Welt zum Menschen nach Hause kommt. Längst überlegen beispielsweise Online-Casinos, ob sie mit auffälligen Spielbanken zusammenarbeiten und eine VR-Casino-Welt erstellen. Der User würde nun nicht mehr einfach nur den Log-in starten, sondern er könnte virtuell die Casinotüren öffnen, durch die Säle wandern, an der Bar – virtuell – mit anderen Besuchern verkehren und natürlich spielen. Solche Überlegungen würden auch den Spielbanken vor Ort helfen, denn etliche User wären sicher bereit, sich das reale Casino zum bereits bekannten virtuellen Konstrukt anzusehen.

 

Fazit – das Internet entwickelt sich weiter 

Während das grüne Internet darauf aufmerksam macht, dass die Nachhaltigkeit nicht vor der Tastatur endet, gehen andere Trends gewaltige Schritte weiter. Sicher ist nicht jeder von dem Online-Casinoboom begeistert, doch was in dieser Branche klappt, lässt sich auch anderweitig umsetzen. Und gerade die Einbindung der VR könnte künftig unglaubliche Vorteile und Möglichkeiten bieten. Übrigens ist die VR-Technik teilweise sogar ressourcenschonend: Via VR-Brille konnten vergangenes Jahr alle, die es wollten, Island besuchen. Und selbst Freizeitparks setzen auf die Technik: Statt eine vollständige Achterbahn mit allen Konstrukten abzureißen, kreierten sie eine auf die Achterbahn abgestimmte VR-Welt. Der Vorteil: Kinder fahren durch eine ganz andere Welt als Erwachsene.