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Uetze
Montag, 21.06.2021 - 16:34 Uhr

CDU will neue Impulse für den Ortskern Uetze

Dirk Rentz und Christine Karasch wollen die Ortskernentwicklung forcieren.Aufn.:

UETZE

Beim gemeinsamen Stadtspaziergang des CDU-Gemeindeverbandes Uetze mit dem Bürgermeister-Kandidaten Dirk Rentz und der CDU-Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, Christine Karasch, entlang der Kaiserstraße in Uetze habe sich "klar gezeigt: Hier muss was geschehen", so die Christdemokraten.

 

Seit der Ansiedlung Famila und der zunehmenden Bedeutung des Onlinehandels sei es "mit dem östlichen Teil der Kaiserstraße deutlich bergab gegangen". Einst geprägt von vielfältigem, inhabergeführten Einzelhandelsunternehmen auf der gesamten Länge bis zum historischen Gasthaus Neuen Garten, zeige sich jetzt überproportional viel Leerstand und Gebäude in schlechtem bis abgängigen Bauzustand. "Die Entwicklung der Gastronomie ist nach Corona noch nicht absehbar. Besonders Schade: Der Fall des unter Denkmalschutz stehenden Gasthauses Neuer Garten. Hier wäre bei entsprechender Information über die Nutzung von Fördermitteln eine andere Nutzung als Ort für Begegnung unter Erhalt des wertvollen und ortsbildpägenden Gebäudes mit einem spannenden Konzept denkbar gewesen", so Rentz und Karasch.

 

"Doch Fehler sollten sich nicht wiederholen. Gerade jetzt gibt es Chancen:  Das Land Niedersachsen hat aktuell ein Förderprogramm über 117 Millionen Euro für die Ortskernentwicklung der Städte und Gemeinden in Niedersachsen aufgelegt. Und auch die Region Hannover, die mit der Innenentwicklungsrichtline bereits heute hilft für Brachen, Leerstände und mehr Aufenthaltsqualität Lösungen zu finden, wird zukünftig noch stärker Partner vor Ort sein", so die beiden.

 

"Ich möchte dazu die bestehenden Förderangebote der Region Hannover weiterentwickeln. So sollen künftig nicht nur Einzelprojekte und Maßnahmen finanziell unterstützt und notwendige Eigenanteile aufgestockt werden, sondern wir wollen auch fachlich und personell helfen. Neue Zukunft für die Ortskerne ist viel Arbeit und Aufwand, dafür ist vor Ort oft nicht genügend man- und womanpower da", erläutert Christine Karasch im Gespräch am Sonnabend vor Ort ihre Pläne.

 

Dirk Rentz bestätigt: "Beteiligung vor Ort muss organisiert werden, Ideen gesammelt, konkretisiert und in Konzepte formuliert werden, Antragstellungen begleitet und Fachbüros beauftragt werden. Bei all diesen Schritten kann uns die Region ein starker Partner sein. Die Ortskernentwicklung steht ganz oben auf unserer Agenda unserer Pläne für Uetze".