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Wedemark
Dienstag, 20.04.2021 - 13:34 Uhr

Zweiter digitaler Solarstammtisch in der Wedemark

Austausch zur Verbindung von E-Mobilität und Solarenergie im privaten Bereich

WEDEMARK

Der öffentliche Austausch zur Solarenergie in der Wedemark geht weiter. Die Klimaschutzagentur Region Hannover veranstaltet am Dienstag, 27. April, zwischen 18:30 und 20:00 Uhr ihren zweiten digitalen Solarstammtisch.

 

Interessierte Wedemärkerinnen und Wedemärker haben erneut die Möglichkeit, in entspannter Gesprächsatmosphäre die Vorteile der Solarenergienutzung diskutieren. Während der ersten Veranstaltung im März hatten die Teilnehmenden besprochen, welche Themen ihnen für die Folge-Stammtische besonders wichtig sind.

 

Am Dienstag liegt der inhaltliche Fokus daher zunächst auf "E-Mobilität in Privathaushalten in Verbindung mit Photovoltaik". Ralph Twele, Elektro-Ingenieur und Berater für E-Mobilität, gibt hilfreiche Informationen zur Ladetechnik, zur Anlagengröße in Verbindung mit E-Mobilität, zu Wallboxen sowie zu Fördermöglichkeiten. Zusätzlich wird Rainer Tepe von der neuen Energiegenossenschaft Bürger.Energie.Wedemark anwesend sein und ebenfalls Fragen der Teilnehmenden beantworten.

 

Willkommen sind alle interessierten Wedemärkerinnen und Wedemärker, die sich zum Thema Solarenergie mit anderen Menschen aus ihrer Kommune austauschen möchten - auch, wenn sie beim ersten Termin noch nicht anwesend waren. Der Solarstammtisch findet digital über die Online-Konferenz-Software Zoom statt, die Einwahldaten gibt es auf der digitalen Dialog- und Beteiligungsplattform Opens external link in new windowwww.wirimklimalog.de.

 

Hintergrund: Grüner Faden für Bissendorf

Der digitale Solarstammtisch ist eine Aktion im Rahmen des Projekts "Grüner Faden für Bissendorf". In diesem Projekt erarbeitet die Gemeinde Wedemark mit der Klimaschutzagentur und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung der Region Hannover ein Quartierskonzept für ein ausgewähltes Gebiet in Bissendorf. Modellhaft soll herausgefunden werden, wie die im Masterplan "100 % für den Klimaschutz von Stadt und Region Hannover" formulierte Aufgabe der Schaffung von klimaneutralen Gewerbegebieten umgesetzt werden kann. Das Projekt hat einen Umfang von knapp 100.000 Euro und läuft bis zum 31. Dezember 2021. Die Bundesförderbank KfW übernimmt 65 Prozent der Kosten, die N-Bank des Landes und die Wirtschaftsförderung der Region Hannover geben einen Zuschuss von jeweils 10.000 Euro, sodass der Eigenanteil der Gemeinde Wedemark nur bei 15 Prozent der Kosten liegt und über den Personaleinsatz geleistet werden kann. Die Projektleiterinnen sind Irina Reeker von der Klimaschutzagentur und von Seiten der Gemeinde die Wirtschaftsförderin Antonia Hingler. Sie kümmern sich als Team um die Einbindung aller Beteiligten.