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Sehnde
Mittwoch, 24.03.2021 - 12:55 Uhr

Motiviert und Corona-konform: Rausputz 2021 in den Sehnder Stadtteilen

Auch der Hort Regenbogen sammelte fleißig Müll.Aufn.: Stadt Sehnde

SEHNDE

Unter dem Motto "alles muss raus, was hier nicht hergehört" beteiligten sich in diesem Jahr fünf Sehnder Stadtteile an der Rausputz Aktion der aha. Sie wurden von den Kindern des Hortes Regenbogen aus Ilten und der Kindertagesstätte Rethmar tatkräftig unterstützt.

 

Die Aktion wurde in allen Stadtteilen gemeinsam am Sonnabend, 20. März 2021 durchgeführt. Die beiden kinderbetreuenden Einrichtungen hatten mit ihren Kindern bereits in der laufenden Woche Wald, Feld und Flur vom Müll befreit.

 

Im Hort Regenbogen wurde das Thema Müll im Januar im Rahmen eines Projektes bearbeitet, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Da war die jetzige Rausputz-Aktion ein passender Projektabschluss. Die 13 Kinder waren mit Begeisterung dabei. In der Kindertagesstätte Rethmar haben sich 20 Vorschulkinder auf den Weg gemacht. In beiden Einrichtungen sammelten die Kinder drei große Müllsäcke voll Müll und Unrat in der Natur.

 

Auch in den teilnehmenden Stadtteilen Bilm, Bolzum, Höver, Wassel und Wehmingen gab es für die zahlreichen Helferinnen und Helfer viel zu tun. Tatsächlich zeigen die neuen Freizeitaktivitäten in Corona-Zeiten mit Treffen an der frischen Luft und Spaziergängen ihre Schattenseite im erhöhten Aufkommen von Müll und Unrat.

 

Umso motivierter waren die Teams unterwegs, füllten zahlreiche rote Mottosäcke der aha und machten dabei so manchen kuriosen Fund: In Bolzum waren sogar die Reste eines Schlauchbootes dabei. Insgesamt 12 Säcke Müll kamen dort auf den acht Touren zusammen, die Ortsratsmitglied Christian Hensen im Vorfeld ausgewiesen hatte und für die man sich im Dorfladen anmelden konnte. Immerhin 15 Personen waren in der Bolzumer Feldmark unterwegs, darunter auch erfahrene Wiederholungstäterinnen wie Leni und Sophie, die immer mit viel Freude dabei sind.

 

Im Nachbarort Wehmingen waren fast so viele Kinder wie Erwachsene beim Rausputz aktiv. 14 Erwachsene und 11 Kinder konnten dem Abfallunternehmen insgesamt 15 Säcke übergeben und Wehmingens Umgebung wieder sauber hinterlassen.

 

In Bilm wurde der diesjährige Rausputz gemeinschaftlich von Ortsrat und Jägerschaft organisiert. Durch Anmeldungen in der Bilmer WhatsApp-Gruppe sowie persönlich bei Nils Köhler, Daniel Bartels und Bernd Ostermeyer konnten 22 Gruppen gebildet werden. Die 44 Personen sammelten nicht nur den Unrat aus der Bilmer Feldmark, sondern reinigten auch gleich den Containerplatz mit. Als Dank für den tollen Einsatz gab es denn auch am Sonntag ein kleines Präsent von den Organisatoren.

 

In Wassel konnte Ortsbürgermeisterin Almuth Gellermann 12 Haushalte motivieren, sich an der frischen Luft dem Umweltschutz zu verschreiben. Hier waren sogar mehrere Kinder mit Trettrecker und kleinem Anhänger mit von der Partie.

 

Auch wenn wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr einiges anders war, bleibt das Resümee jedes Jahr bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gleich: Überall herrschte großes Unverständnis, warum der ganze Müll überhaupt in der Natur hinterlassen werden muss. Aber es waren sich auch alle einig: Im nächsten Jahr geht es wieder los - und dann auch wieder mit zünftigem Zusammensein bei Bratwurst und Getränken im Anschluss. 

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