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Lehrte
Dienstag, 02.03.2021 - 16:48 Uhr

CDU-Regionsfraktion. "Ein Wertstoffhof in Lehrte wäre ein Gewinn"

LEHRTE

"Abfallpolitik und alles was dazu gehört ist ein Langstreckenlauf. Wenn man auf dieser Strecke etwas bewegen möchte, dann braucht man einen langen Atem. Viele Faktoren und Abwägungen spielen dabei eine große Rolle. Stichworte wie Gerechtigkeit, Serviceverbesserung, lange Wege im Umland, Rechtssicherheit, Gesetzesvorgaben, Stadtbildverbesserung und viele mehr prägen die Entscheidungen in der Abfallpolitik", erklärt Bernward Schlossarek, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der Region Hannover.

 

Die Zukunftsfähigkeit von aha, guter Service und stabile Gebühren seien Kräfte, die berücksichtigt werden müssen. Deshalb habe der Abfallzweckverband aha den Auftrag bekommen, ein Zukunftskonzept zu erstellen. Hier solle ein Modell für moderne Abfallentsorgung entwickelt werden und die Weichen für die Zukunft gestellt werden, so Schlossarek. Im Rahmen dieses Konzeptes werde aha auch einen Blick auf die Wertstoffhöfe der Region werfen. Schlossarek: "Die Zukunftsfähigkeit spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wichtige Faktoren sind zum Beispiel Größe, Lage, Ausbaufähigkeit und auch das Einzugsgebiet. Gerade die Erweiterungsmöglichkeit ist wichtig, damit sämtliche Abfallsorten Platz finden, angeliefert werden können und volle Container abgefahren werden können, ohne dass der Betrieb unterbrochen werden muss".

 

"Wenn sich bei den Betrachtungen herausstellt, in Lehrte einen Wertstoffhof zu errichten, dann macht ein Neubau Sinn, gerade wenn man den Bürgerinnen und Bürgern den vollen Service anbieten möchte", erklärt Schlossarek.

 

"Vor dem Hintergrund, dass aha am Zukunftskonzept arbeitet, überrascht die Forderung der Lehrter SPD", so Schlossarek. "Die Idee der SPD, jetzt einen Wertstoffhof in der Stadt Lehrte zu errichten, ist schon erstaunlich. Die Erkenntnis, dass ein Wertstoffhof auf Lehrter Gebiet sinnvoll wäre, hätte es 2006 gebraucht. Damals hat Rot-Grün in der Regionsversammlung für die Schließung der Sammelstelle gestimmt", erklärt Bernward Schlossarek.

 

"Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich Verhaltensmuster wiederholen. Durch politische Beschlüsse werden Dinge verändert und Einrichtungen geschlossen, und später fällt auf, dass es besser gewesen wäre, wenn man sie hätte. Für Lehrte sind der Wertstoffhof und die Berufsschule mahnende Beispiele. Beim Lehrter Krankenhaus ging die Entwicklung in eine ähnliche Richtung. Das konnten wir als CDU verhindern und haben den Standort erfolgreich gesichert. Rot-Grüne Koalitionen auf Regionsebene haben der Stadt Lehrte nur geschadet ", fasst Schlossarek die aktuelle Entwicklung zusammen.

 

Heike Koehler, Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, begrüßt die Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes durch aha und hofft auf eine schnelle Fertigstellung des Papiers: "Sollte dieses Zukunftskonzept ergeben, dass ein Wertstoffhof in Lehrte die richtige Lösung wäre, würde ich einen Neubau begrüßen. Die optimale Standortfindung muss dann im Einvernehmen mit der Stadt erfolgen. Im Gegensatz zur Lehrter Ratsmehrheit bin ich gegen die Verlagerung des Problems durch die voreilige Aufgabe eines Müllsammelplatzes, wie dem am Westring. Die Aufgabe eines Müllsammelplatzes, ohne ein schlüssiges Konzept erstellt zu haben, ist für mich rein plakatives Handeln. Daher ist hier zuerst aha in der Pflicht, dieses Konzept zu erstellen," so Koehler.

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