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Stadtmarketing Burgdorf
Burgdorf
Freitag, 13.11.2020 - 14:29 Uhr

Neues Projekt für Stadtmuseum und KulturWerkStadt: VVV bildet Guides für Sehbehinderte aus

In einem Seminar - hier ein ähnliches Projekt - werden die Sehbehindertenguides ausgebildet.Aufn.:

BURGDORF

Der VVV legt Wert darauf, bei seinen Ausstellungen im Stadtmuseum und in der KulturWerkStadt möglichst allen Besuchern ein positives informatives, soziales und kulturelles Erlebnis zu bieten. Um auch blinden und sehbehinderten Menschen einen eigenständigen Besuch der beiden Museen zu erleichtern und dort die Voraussetzungen für ein spezielles kulturelles Erlebnis im Sinne der Teilhabe zu schaffen, startet der VVV in Zusammenarbeit mit dem Fußballmuseum Springe ein neues Projekt.

 

Dabei geht es darum, nach einer entsprechenden Schulung ehrenamtliche Sehbehindertenguides in beiden Burgdorfer Museen einzusetzen. Die Region Hannover fördert das soziokulturelle Projekt. Die Teilnahme ist kostenlos. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldungen nimmt die VVV-Geschäftsstelle in der Braunschweiger Straße 2 unter der Telefonnummer 05136/1862 entgegen. Dort gibt es auch weitere Informationen.

 

Die Teilnehmer bereiten sich auf ihren späteren Einsatz mit einer eintägigen Schulungsmaßnahme im Stadtmuseum Burgdorf, Schmiedestraße 6, vor. Die Leitung übernimmt ein Experte für die Kommunikation mit sehbeeinträchtigten Menschen. Vorgesehen ist ein Termin vor dem Start der Ausstellung "James Bond: 007 in Burgdorf", die vom 13. März bis 30. Mai 2021 zu sehen ist.

 

Die genaue Festlegung erfolgt in Absprache mit den Teilnehmern. Diese werden in einem ersten Schritt auf die speziellen Bedürfnisse von Sehbehinderten beziehungsweise blinden Menschen vorbereitet und sensibilisiert. Darauf aufbauend richtet sich der Fokus auf die Vermittlung von kommunikativen Fähigkeiten, die es ermöglichen, das Aussehen und Format von Ausstellungsexponaten auf verständliche Weise mit Worten in anschauliche Bilder zu übersetzen. Zudem untersucht das Seminar die Ausstellung auf ihr Potenzial für taktile Erlebnisse, die den sehbehinderten Besuchern die "handgreifliche" Orientierung über die Exponate durch den Einsatz des Tastsinnes erlauben. Geplant ist, die Sehbehindertenguides langfristig zur Begleitung in den Ausstellungen nach entsprechender Voranmeldung durch interessierte Besucher einzusetzen. 

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