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Region Hannover
Freitag, 21.08.2020 - 09:36 Uhr

CDU-Fraktion Region Hannover: "Schülerbeförderung - Kontrollen sind angebracht"

REGION

"Langsam gehen die Ferien zu Ende. Zeitgleich steigen in Niedersachsen die Fallzahlen der Covid-19 Erkrankungen. Nun wird sich zeigen, ob die Hygiene- und Schutzkonzepte für Schülerinnen, Schüler und für das gesamte Personal an den Schulen tragen und weitere Ansteckungen vermieden werden können", erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover und Lehrter Abgeordnete Bernward Schlossarek.

 

"Abstand halten ist das oberste Gebot, das am besten vor Infektionen schützt. Die Schülerinnen und Schüler werden auf die Einhaltung dieser Regel und auf weitere Vorschriften in Sachen Hygiene und Schutz in den Schulen hingewiesen und auch erinnert. Auch der Einsatz einer Nasen- und Mundbedeckung wird zusätzlichen Schutz bieten", so Schlossarek.

 

"Mit Sorgen blicke ich auf den Schülerverkehr bei uns in der Region. Wie verhält es sich mit der Abstandsregel und der Pflicht zum Tragen einer Maske in den Bussen und Bahnen? Und wer kontrolliert dies?", fragt Schlossarek.

 

Für die CDU mache es wenig Sinn, wenn in den Schulen unter großen Anstrengungen die Hygienekonzepte umgesetzt werden, aber dann sowohl in den Wartebereichen der Bushaltestellen als auch während der Fahrten im Schülerverkehr die Kontrolle zur Einhaltung der Hygieneregeln fehlt. "Gerade auf langen Strecken im ländlichen Raum sitzen und stehen die Kinder in vollen Bussen", so Schlossarek. 

 

"In der Realität gibt es keine Mindestabstände in gefüllten Schulbussen. Aber die Verkehrsbetriebe und die Regionsverwaltung haben hier eine Verantwortung. Die endet nicht mit dem Hinweis, dass man einen Mund- und Nasenschutz tragen soll", erklärt er. "Wir fordern effektive Kontrollen zum Schutz der Schülerinnen, Schüler und des Personals. Die Verantwortung liegt hierfür nicht nur beim Gesundheitsamt, auch regiobus und üstra sollten Personal mitfahren lassen, das auf die Einhaltung der Hygiene achtet", so Schlossarek weiter.

 

"Wir haben hier eine Verantwortung für unsere Schülerinnen und Schüler. Am Ende darf es nicht heißen, dass der Schülertransport massiv zur Verbreitung einer zweiten Welle beigetragen hat. Vielleicht muss an der ein oder anderen Stelle ein zeitlich begrenzter zusätzlicher Bus fahren. Dazu wäre allerdings eine finanzielle Unterstützung seitens des Landes hilfreich", erklärt Schlossarek abschließend. 

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