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Freitag, 03.05.2019 - 18:56 Uhr

Der HHB will Rostock ärgern

Aufn.:

BURGWEDEL

Am morgigen Sonnabend, 4. Mai 2019, steht der finale Spieltag in der 3. Liga Nord an. Von den acht Begegnungen sind ganze vier echte Endspiele. In Bernburg, Burgdorf und Berlin geht es um wichtige Punkte gegen den Abstieg, in Rostock wird die Meisterschaftsfrage beantwortet werden.

 

Bernburg, die HSG Ostsee, Flensburg-Handewitt II, Braunschweig und die Füchse Berlin II müssen gewinnen, wenn sie die Klasse halten wollen. Zwei dieser fünf Teams werden gemeinsam mit dem DHK Flensborg den Weg in die 4. Liga antreten müssen. Die Meisterschaft wird zwischen Rostock und Hildesheim entschieden werden. Rostock hat aktuelle die Nase vorn und kann mit einem Sieg gegen den Handball Hannover-Burgwedel (HHB) die Aufstiegsrelegation für die 2. Bundesliga perfekt machen.

 

Der HHB kann befreit in der ausverkauften OSPA-Arena in Rostock aufspielen und die Kulisse von 750 Zuschauern genießen. Am vergangenen Wochenende wurde mit dem Sieg gegen Bernburg der Klassenerhalt gefeiert und für den HHB geht es beim Spiel in der Hansestadt "nur" noch um eine Platzierung in der Abschlusstabelle. Nur zu gerne würden Marius Kastening & Co. zumindest einen Punkt von der Ostsee mitnehmen und damit Tabellenplatz 10 absichern. Nach einer sehr durchwachsenen Saison mit vielen Tiefschlägen wäre dies für die Burgwedeler ein toller Abschluss. Die vergangene Saison beendete Burgwedel auf Tabellenplatz 13 und holte nur 19 Punkte. Mit aktuell 23 Punkten ist die Bilanz schon jetzt besser.

 

Der HHB ist in dieser Saison durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen. Bis Weihnachten konnten nur mickrige acht von 34 möglichen Punkte gewonnen werden. Zum Jahreswechsel stand der HHB auf dem letzten Tabellenplatz. Nach dem Trainerwechsel präsentierte sich der HHB im Handballjahr 2019 dann wie ausgetauscht. Mit vier Siegen am Stück wurde der Grundstein für ein bislang sehr erfolgreiches Handballjahr 2019 gelegt. Aus den 12 Spielen dieses Jahres gewann der HHB 15:9 Punkte und kletterte in der Tabelle bis auf Position 10. Dabei ist die Auswärtsbilanz beeindruckend. Sechs der zehn Siege wurden in fremden Hallen gefeiert und beim Unentschieden in Potsdam vergab man sogar noch einen weiteren Erfolg.

 

Das macht dem HHB auch vor dem Spiel in Rostock Mut. Die Gäste können befreit aufspielen und die letzte Partie genießen. Rostock muss gewinnen und hat den Druck. Die Gäste wollen den Tabellenführer ärgern und seine Haut in der OSPA-Arena so teuer wie möglich verkaufen. Beim Sieg gegen Eintracht Hildesheim hat der HHB gezeigt, dass man an guten Tagen jeden Gegner dieser Liga schlagen kann. Das ist auch der Plan für den morgigen Sonnabend.

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