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Region Hannover
Montag, 25.02.2019 - 18:12 Uhr

Gemeinsame Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Ahlem

Region und Landeshauptstadt erinnern an die Deportation der Sinti und Roma

REGION

Zu den oft vergessenen Opfern des Holocaust zählen eine halbe Million Sinti und Roma. Vom 2. auf den 3. März 1943 wurden die Sinti aus Niedersachsen in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert - unter ihnen 100 Kinder, Frauen und Männer aus Hannover. Über den Bahnhof Fischerhof in Linden ging der "Sonderzug" in das Vernichtungslager.

 

In Hannover werden Regionspräsident Hauke Jagau und Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Opferverbände im Rahmen einer Gedenkstunde am Sonntag, 3. März 2019, um 12 Uhr, in der Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover, an die Opfer des Völkermordes an den Sinti und Roma erinnern. Der Verein Maro Dromm - Sui Generis aus Osnabrück eröffnet im Rahmen der Veranstaltung eine Ausstellung mit dem Titel "Wege der Erinnerung", die eine Fahrt mit Jugendlichen in die Gedenkstätte Auschwitz dokumentiert. Die Jugendlichen haben sich dort speziell mit dem Schicksal von Insassen des sogenannten "Zigeuner-Familienlagers" auseinandergesetzt und künstlerisch ihre Eindrücke verarbeitet. Die Ausstellung wird bis Freitag, 5. April 2019, in der Gedenkstätte Ahlem zu sehen sein.

 

Im Anschluss findet gegen 13 Uhr am ehemaligen Eingangstor der Gartenbauschule an der Gedenkplatte zur Erinnerung an die Verfolgung und Deportation der Sinti die Kranzniederlegung statt. Zum Abschluss lädt die Region zu einem kleinen Empfang im Foyer der Gedenkstätte ein.

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