110 & 112Sehnde

Feuerwehr bringt Jungstorch zurück ins Nest

[SEHNDE]

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist die Ortsfeuerwehr Evern am gestrigen Sonnabend, 11. Juli 2026, gegen 19:15 Uhr alarmiert worden. Gemeldet wurde eine Tierrettung: Ein junger Storch war in eine mit Dornenbüschen zugewachsene Grube geraten und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Vor Ort bestätigte sich die Lage. Der Jungstorch befand sich in unmittelbarer Nähe seines Nestes, schaffte es aber offenbar aus eigener Kraft nicht zurück nach oben. Vermutlich war der junge Vogel nach seinem Ausflug noch nicht kräftig genug, um den Weg zurück in luftige Höhe anzutreten.

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Dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Friedrich Wilke-Rampenthal gelang es, den jungen Storch unverletzt einzufangen und aus seiner Lage zu befreien. Da der Jungvogel noch nicht flugfähig war, wurde zur Unterstützung die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Sehnde nachgefordert.

Behutsam wurde der Storch anschließend mithilfe der Drehleiter wieder in sein Nest zurückgebracht. Dort breitete er seine Flügel aus. Kurz darauf kümmerten sich auch die Storcheneltern wieder um ihren Nachwuchs.

Eine besondere Verbindung zu dem Nest hat Wilke-Rampenthal selbst. Er hatte bereits vor drei Jahren eine Halterung für ein Storchennest in Evern errichtet. Diese wurde schon kurze Zeit später von einem Storchenpaar angenommen. In diesem Jahr zieht das Paar dort bereits zum dritten Mal Nachwuchs groß.

Nach der erfolgreichen Rettung konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Für den jungen Storch endete der Ausflug glimpflich. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Evern sowie die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Sehnde.

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