Umland (CE/PE/GF)

Wathlingens Bürgermeister wirbt für südliche Spange

[WATHLINGEN]

Wathlingens Bürgermeister Torsten Harms spricht sich im Zusammenhang mit der Diskussion um die Kalihalde und künftige Materialtransporte für eine südliche Spange zwischen Hänigsen und Wathlingen aus. Nach seiner Auffassung dürften die Herausforderungen rund um die Kalihalde nicht isoliert betrachtet werden. Es müssten Lösungen geschaffen werden, die dauerhaft einen Nutzen für die Menschen in der Region bringen.

Die aktuelle Diskussion konzentriere sich vor allem auf eine Förderbandanlage als Alternative zu Lastwagen-Transporten. Das Ziel, zusätzlichen Schwerlastverkehr durch die Ortschaften zu vermeiden, unterstütze er ausdrücklich, erklärt Harms. Allerdings würde eine Förderbandanlage bei vergleichbarem Investitionsaufwand im Wesentlichen nur einem einzelnen Zweck dienen.

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Die von Wathlingen vorgeschlagene südliche Spange zwischen Hänigsen und Wathlingen mit einer Anbindung der L311 an die B3 bei Ehlershausen biete dagegen einen erheblichen Mehrwert für die gesamte Region. Sie würde nach Einschätzung von Harms dauerhaft die Ortslagen von Nienhagen, Papenhorst, Wathlingen, der Kolonie, Hänigsen und Teilen Burgdorfs vom Durchgangs- und Schwerlastverkehr entlasten. Gleichzeitig verbessere sie die verkehrliche Anbindung der Gemeinden und stärke die Entwicklungsmöglichkeiten der Region.

Als weiteren Vorteil nennt Harms die Möglichkeit, die bisherige Kreisstraße zwischen Nienhagen und Ehlershausen zu entwidmen und dem Naturschutzgebiet zuzuschlagen. Dadurch würde das bestehende Schutzgebiet nach seiner Auffassung nicht belastet, sondern erweitert und ökologisch aufgewertet. Natur- und Artenschutz würden gestärkt, während zugleich die Lebensqualität der Bürger steige.

Die Entscheidung über die Zukunft der Halde werde zwar vor Gericht getroffen, so Harms. Die Weichen für die verkehrliche Zukunft der Region müssten jedoch schon heute gestellt werden. Deshalb hält er es für wichtig, dass sich möglichst viele Bürger an der laufenden Umfrage unter https://www.kalihalde-umfrage.de/umfrage.html beteiligen.

„Die südliche Spange ist mehr als eine Verkehrslösung. Sie ist eine Investition in Lebensqualität, Verkehrssicherheit, Naturschutz und die Zukunft unserer gesamten Region“, erklärt Torsten Harms.

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