Burgdorf

Platz Am Brandende soll neu gestaltet werden

[BURGDORF]

Die Stadt Burgdorf hat eine öffentliche Beschlussvorlage zur Entwurfsplanung für die Aufwertung des Platzes Am Brandende vorgelegt. Der Platz soll künftig stärker als Aufenthaltsort, für Außengastronomie, kleinere Veranstaltungen und als Wegebeziehung genutzt werden.

Die Vorlage wurde am Donnerstag, 28. Mai 2026, vom Fachdienst Tiefbau eingebracht. Der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Liegenschaften und Verkehr soll am Donnerstag, 11. Juni, vorberaten. Der Verwaltungsausschuss soll am Dienstag, 16. Juni, eine Empfehlung abgeben, der Rat am Donnerstag, 18. Juni, entscheiden.

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Geplant ist unter anderem ein kreisrundes Wasserspiel als „Platz im Platz“ mit ebenerdigen, beleuchteten Wasserfontänen. Hinzu kommen drei neue Bäume, vergrößerte und begrünte Baumscheiben, Sockelgärten an den Randbereichen, unterschiedliche Sitzelemente, zusätzliche Beleuchtung sowie Verbesserungen bei der Barrierefreiheit. Am Durchgang zur Schmiedestraße soll die vorhandene Pergola entfernt und durch leichtere Rankelemente ersetzt werden.

Grundlage der Planung ist ein Beteiligungsprozess. Dazu gehörten eine Internetseite, eine Onlinebefragung, ein Platzgespräch für Anlieger, eine öffentliche Platzwerkstatt sowie ein Aktionstag für Kinder, Jugendliche und Familien. Nach Angaben der Vorlage beteiligten sich mehr als 700 Personen an der Onlinebefragung, rund 50 Personen an der Platzwerkstatt und etwa 150 Teilnehmer am Aktionstag.

Als zentrale Wünsche wurden mehr Grün, Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Konsumzwang, ein ebenerdiges Wasserspiel, bessere Barrierefreiheit sowie Raum für Begegnung, Austausch und Veranstaltungen genannt. Zugleich müssen nach Angaben der Stadt verschiedene Rahmenbedingungen berücksichtigt werden, darunter Versorgungsleitungen, Freihalteflächen für die Feuerwehr, Flächen für Außengastronomie und Anforderungen an den Veranstaltungsschutz.

Für einen besser begehbaren Bereich über den Platz nennt die Vorlage zwei Varianten. Vorgesehen ist derzeit, das vorhandene Natursteinpflaster abzuschleifen. Diese Möglichkeit wurde mit Probeflächen geprüft. Eine vollständige Erneuerung des Pflasters wird in der Vorlage als gestalterisch nachteilig beschrieben. Die genaue technische Ausarbeitung soll in der Ausführungsplanung erfolgen.

Die Kosten werden mit insgesamt 640.000 Euro angegeben. Davon entfallen rund 125.000 Euro auf Planung und rund 515.000 Euro auf den Bau. Das Projekt ist Teil der Städtebauförderung und dort mit 500.000 Euro zur Förderung angemeldet. Bei einer Förderung von 90 Prozent nennt die Vorlage Fördermittel in Höhe von 450.000 Euro und einen städtischen Finanzierungsanteil von 190.000 Euro.

Ziel ist es, die Planung in den Leistungsphasen vier bis sechs fortzuführen und die Umgestaltung im Jahr 2027 umzusetzen.

Ausführliche Informationen stehen in den Ratsunterlagen zur Verfügung: Anlage 1 – Bestand und Leitungen , Anlage 2 – Feuerwehrflächen , Anlage 3 – Planungsentwurf , Anlage 4 – Beispiele zur Ausgestaltung , Anlage 5 – Leuchtentyp , Vorlage.

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