Bau der neuen Abwasserdruckrohrleitung in Fuhrberg beginnt
Foto: Ingenieurbüro Spiekermann
Die Stadt Burgwedel beginnt Anfang August mit dem Bau einer neuen Abwasserdruckrohrleitung für den Ortsteil Fuhrberg. Die beauftragte Johann Bunte Bauunternehmung richtet die Baustelle ab Montag, 3. August 2026, ein.
Für die Tiefbauarbeiten werden der Grasbruchweg und der Wettmarer Weg bis zur Landesstraße ab diesem Tag voraussichtlich für rund fünf Wochen voll gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen.
Künftig soll das in Fuhrberg anfallende Abwasser zur Zentralkläranlage Großburgwedel geleitet und dort gereinigt werden. Die bestehende Kläranlage in Fuhrberg wird nach der Umstellung außer Betrieb genommen.
„Mit diesem Projekt investieren wir nachhaltig in die technische Infrastruktur unserer Stadt. Die neue Druckrohrleitung sorgt dafür, dass die Abwasserentsorgung auch künftig zuverlässig, leistungsfähig und umweltgerecht erfolgen kann“, erklärt Bürgermeisterin Ortrud Wendt.
Erster Bauabschnitt beginnt an der Kläranlage
Die Baumaßnahme ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Zunächst wird die Druckrohrleitung gebaut. Anschließend sollen zeitversetzt das Pumpwerk und der Stauraumkanal folgen. Danach ist die technische Ausstattung der Anlagen vorgesehen.
Der erste Bauabschnitt beginnt an der Kläranlage Fuhrberg und führt von der Kreuzung Grasbruchweg/Wettmarer Weg bis zur Bushaltestelle Seckhorn. Von dort verläuft die Leitung über den Realverbandsweg Kleinburgwedel und anschließend parallel zum Würmsee.
Im Bereich der Kläranlage wird in offener Bauweise gearbeitet. Wegen der beengten Platzverhältnisse und zahlreicher vorhandener Ver- und Entsorgungsleitungen sind zunächst Suchschachtungen notwendig.
Die Bauzeit für die Druckrohrleitung wird derzeit auf neun bis zwölf Monate geschätzt. Die Auftragssumme für diesen Teil des Projekts beträgt rund 5,8 Millionen Euro. Die Gesamtkosten stehen noch nicht abschließend fest, da weitere Leistungen unter anderem für das Pumpwerk, den Stauraumkanal und die technische Ausstattung noch ausgeschrieben oder vergeben werden.
Nach Angaben der Stadt soll die neue Leitung zusätzliche Abwassermengen aufnehmen können und zugleich den Gewässer- und Umweltschutz verbessern.

