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TenneT untersucht Baugrund für neue Stromleitung in Lehrte und Burgdorf

[BURGDORF/LEHRTE]

Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT Germany beginnt am Montag, 27. Juli 2026, mit Baugrunduntersuchungen in Lehrte und Burgdorf. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Sonntag, 18. Oktober, dauern.

Hintergrund ist der geplante Neubau der 380-Kilovolt-Leitung zwischen den Umspannwerken Landesbergen und Mehrum/Nord. Sie soll die bestehende 220-Kilovolt-Leitung ersetzen. Nachdem die Baugrunduntersuchungen im Abschnitt zwischen Ahlten und dem Umspannwerk Mehrum/Nord abgeschlossen wurden, folgen nun die Abschnitte 1 und 2.

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Eine von TenneT beauftragte Fachfirma untersucht nacheinander mögliche Standorte für Strommasten und Schutzgerüste. Die betroffenen Grundstückseigentümer wurden nach Angaben des Unternehmens über Art, Umfang und Dauer der Arbeiten informiert. Zudem seien die Maßnahmen in den betroffenen Kommunen ortsüblich bekannt gemacht worden.

Ziel der Untersuchungen ist es, Erkenntnisse über die Bodenbeschaffenheit und die Standfestigkeit möglicher Maststandorte zu gewinnen. Dafür werden unter anderem Drucksondierungen und Bohrungen vorgenommen.

Bei den Drucksondierungen wird eine Sonde über ein Gestänge in den Boden gedrückt. Die Auswertung erfolgt über Spitzendruck und Mantelreibung. Zusätzlich ist an jedem Standort eine Trockenkerndrehbohrung vorgesehen. Dabei wird ein hohles Stahlrohr in den Boden eingebracht, anschließend wieder herausgezogen und entleert. Die Bodenproben werden danach im Labor untersucht.

Die Drucksondierungen dauern nach Angaben von TenneT je Standort etwa einen Tag, die Bohrungen vier bis fünf Tage. An den möglichen Standorten für Schutzgerüste sind jeweils zwei bis vier Kleinrammbohrungen und Rammsondierungen vorgesehen. Dafür rechnet das Unternehmen mit einem Zeitaufwand von ein bis zwei Tagen je Fläche.

Nach Abschluss der Arbeiten werden die Bohrlöcher fachgerecht verfüllt. Abfälle und überschüssiges Bohrgut sollen ordnungsgemäß entsorgt werden.

Für die Untersuchungen müssen Mitarbeiter der beauftragten Firma Grundstücke betreten sowie Wald- und landwirtschaftliche Wege befahren. Zeitweise werden zudem Flächen für Geräte, Fahrzeuge, Werkzeuge und Materialien benötigt. Sollten dabei Flurschäden entstehen, würden diese nach Angaben von TenneT entschädigt.

Parallel zu den Baugrunduntersuchungen werden die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren im Abschnitt 2 fertiggestellt. Die Einreichung bei der zuständigen Genehmigungsbehörde ist für den Spätsommer 2026 vorgesehen. Über die Offenlage und Beteiligungsmöglichkeiten will TenneT rechtzeitig informieren.

Weitere Informationen gibt es unter www.tennet.eu/bekanntmachungen-lanme.

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