Die drei Kaderathleten Bela Lehmann, Jonne Peters und Julien Rautenberg von der TSV Burgdorf haben bei den Mitteldeutschen Meisterschaften im Mehrkampf in Halle an der Saale starke Leistungen gezeigt. In der Altersklasse M14 traten sie erstmals im 9-Kampf an. Am Ende standen zweimal Bronze, eine erfüllte Norm für die Deutschen Meisterschaften und ein neuer Vereinsrekord in der Mannschaftswertung.
Da Niedersachsen in diesem Jahr keinen Ausrichter für die Mehrkampf-Landesmeisterschaften gefunden hatte, obwohl Hannover im August die Deutschen Meisterschaften ausrichtet, mussten die jungen Athleten außerhalb des Landesverbands eine Startmöglichkeit suchen. In Halle bot sich nun die Gelegenheit, die Königsdisziplin der Leichtathletik erstmals zu absolvieren und zugleich die Norm für die Deutschen Meisterschaften anzugreifen.
Bereits die erste Disziplin, der 100-Meter-Sprint, verlief erfolgreich. Alle drei Athleten liefen persönliche Bestzeiten. Jonne Peters war mit 12,53 Sekunden der Schnellste des Trios und kam auf Platz zwei ins Ziel. Im Weitsprung folgten weitere starke Leistungen. Peters sprang mit 5,51 Metern persönliche Bestleistung, Bela Lehmann verbesserte sich ebenfalls auf 5,13 Meter, und Julien Rautenberg lag mit 4,96 Metern im Soll. Im Diskuswurf bestätigte Lehmann mit 26,63 Metern nahezu seine bisherige Bestmarke, während Peters mit 23,09 Metern eine persönliche Bestleistung aufstellte.
Zum Abschluss des ersten Wettkampftages stand der Hochsprung auf dem Programm. Auch dort zeigten die drei Mehrkämpfer Nervenstärke. Peters sprang mit 1,61 Metern am höchsten und belegte in dieser Disziplin Platz zwei aller Mehrkämpfer. Insgesamt brachte der erste Tag acht persönliche Bestleistungen. Besonders Peters ragte mit vier Bestleistungen heraus.
Am zweiten Wettkampftag starteten die Athleten mit dem 80-Meter-Hürdensprint, einer ihrer stärksten Disziplinen. Peters lief mit 12,11 Sekunden persönliche Bestzeit, Lehmann folgte mit 12,13 Sekunden ebenfalls mit persönlicher Bestleistung. Damit belegten sie in Niedersachsen die Plätze eins und zwei. Auch Rautenberg blieb mit 13,76 Sekunden dicht an seiner Bestmarke. Im Kugelstoßen lief es für Peters mit 8,09 Metern nicht nach Plan. Lehmann stellte dagegen mit 9,09 Metern einen neuen persönlichen Rekord auf.
Nach langer Wartezeit begann am Nachmittag der Stabhochsprung. Die technisch anspruchsvolle Disziplin hatten die drei Mehrkämpfer den Winter über intensiv trainiert. Peters übersprang 2,30 Meter, Rautenberg 2,40 Meter und Lehmann 2,50 Meter. Im anschließenden Speerwurf steigerte sich Lehmann erneut deutlich und kam auf 35,67 Meter. Damit warf er mehr als zwei Meter weiter als je zuvor. Rautenberg erreichte 24,98 Meter, Peters kam auf 29,53 Meter.
Die Entscheidung fiel im abschließenden 1000-Meter-Lauf. Vor dem Start wurde gerechnet, welche Zeiten für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft nötig wären. Lehmann setzte sich nach rund 300 Metern an die Spitze und lief in 3:06,95 Minuten als Schnellster ins Ziel. Mit dieser Willensleistung schob er sich noch auf Platz drei der Gesamtwertung und erfüllte mit 4456 Punkten deutlich die DM-Norm. Peters kämpfte bis zum Schluss und erreichte in 3:21,40 Minuten das Ziel. Mit 4340 Punkten fehlten ihm am Ende nur 60 Punkte zur Norm. Rautenberg lief 3:40,03 Minuten und kam in der Gesamtwertung auf 3904 Punkte.
In der Mannschaftswertung stellten Bela Lehmann, Jonne Peters und Julien Rautenberg mit 12.700 Punkten einen neuen Vereinsrekord auf und belegten ebenfalls Platz drei. Damit kehrten die drei Athleten mit zwei Bronzemedaillen und einer DM-Norm aus Halle zurück. Die Trainer Antje und Ralf zeigten sich entsprechend stolz auf die Leistungen ihrer Athleten. Die nächsten Einzel-Landesmeisterschaften stehen in drei Wochen in Lingen an.
Alle Ergebnisse gibt es unter diesem Link.





