Region Hannover

Netzwerktreffen stärkt inklusiven Sport in der Region Hannover

[REGION]

Mit 45 Teilnehmern war das dritte Netzwerktreffen „Inklusiver Sport – miteinander im Verein“ im Haus der Region Hannover sehr gut besucht. Die große Resonanz unterstreicht die wachsende Bedeutung des Themas Inklusion im Sport in Stadt und Region Hannover.

Bereits beim Get-Together zu Beginn der Veranstaltung wurde die offene und wertschätzende Atmosphäre deutlich. In ersten Gesprächen tauschten sich die Teilnehmenden über Erfahrungen aus, knüpften neue Kontakte und griffen praxisnahe Fragestellungen auf. Der Netzwerkgedanke „aus der Praxis für die Praxis“ stand dabei im Mittelpunkt.

Hier für den täglichen Newsletter anmelden

Elisa Schulz von der Region Hannover eröffnete das Treffen offiziell. Im Anschluss stellte sich die Steuerungsgruppe persönlich vor und erläuterte ihre Motivation, sich für inklusiven Sport einzusetzen. Auch die Vorstellungsrunde im Plenum bot Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit der einzelnen Akteure zu gewinnen und mögliche Kooperationen anzubahnen.

Philipp Seidel vom Regionssportbund Hannover führte durch das Programm und leitete zu den Impulsvorträgen über. Rebecca Speitel von der Landeshauptstadt Hannover informierte über den Stand der Planungen zur „Finals-Meile“. Ein Großteil der Interessenbekundungen stammt aus der Stadt Hannover, ein weiterer Teil aus der Region. Inklusive Angebote werden von Beginn an mitgedacht. Organisationen aus dem Netzwerk sind eingeladen, sich einzubringen, auch wenn eigene Zelte kaum noch möglich sind. Kooperationen mit Partnern wie dem Behindertensportverband Niedersachsen bieten weiterhin Beteiligungsmöglichkeiten.

Im weiteren Verlauf stellte Elisa Schulz die neue Internetseite des Netzwerks unter www.ismiv.de vor. Die Plattform soll künftig Informationen bündeln, Angebote sichtbar machen und Good-Practice-Beispiele präsentieren. Die Beteiligten sind eingeladen, die Seite aktiv mitzugestalten.

Melanie Rosenthal von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung informierte über Fördermöglichkeiten für Projekte im Bereich Sport und Inklusion. Abschließend präsentierte Philipp Seidel die kostenfreie App sportiv.de, die Übungsleitenden praxisnahe Anregungen bietet. Gemeinsam mit Kevin Struß, Athletensprecher der Special Olympics und Mitglied der Steuerungsgruppe, wurde ein Quiz zum Thema „Sport für alle“ durchgeführt.

Nach einem gemeinsamen Gruppenbild klang der Abend in Gesprächen aus. Das Feedback der Teilnehmenden fiel positiv aus. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der großen Beteiligung und dem konstruktiven Austausch.

Weitere Treffen sind bereits in Planung. Im Rahmen der European Deaf Youth Games im August sowie während der Finals im Juli sind weitere Austauschformate vorgesehen. Die Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern der Region Hannover, der Landeshauptstadt Hannover, des Regionssportbundes, des Stadtsportbundes, des Hochschulsports Hannover und der Special Olympics Niedersachsen, sieht in der positiven Entwicklung des Netzwerks ein wichtiges Signal für die nachhaltige Stärkung des inklusiven Sports in der Region.

Weitere Informationen sind unter www.ismiv.de abrufbar.

Download als PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"