Burgdorf

WGS FreieBurgdorfer danken Mitarbeitern der Stadtsparkasse Burgdorf zum letzten Arbeitstag

[BURGDORF]

Die Ratsfraktion WGS FreieBurgdorfer hat am letzten Arbeitstag der Stadtsparkasse Burgdorf den Mitarbeitern der Hauptstelle persönlich gedankt. In einer Pressemitteilung würdigt die Fraktion ausdrücklich das Engagement der Belegschaft sowie die besondere Bedeutung der Stadtsparkasse für die Stadt Burgdorf.

Fraktionsvorsitzender Rüdiger Nijenhof besuchte gemeinsam mit Fraktionsmitarbeiter Lukas Kirstein, der selbst seine Ausbildung und berufliche Anfangszeit bei der Stadtsparkasse Burgdorf verbrachte, die Mitarbeiter und überreichte ein schokoladiges Dankeschön. Ziel des Besuchs war es, Wertschätzung und Anerkennung für die über viele Jahre geleistete Arbeit zum Ausdruck zu bringen.

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„Die Stadtsparkasse Burgdorf, gegründet im Jahr 1854, habe über mehr als anderthalb Jahrhunderte hinweg das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der Stadt geprägt“, heißt es in der Pressemitteilung. Generationen von Bürgern hätten dort ihre ersten Sparbücher eröffnet, Finanzierungen abgeschlossen oder verlässliche Ansprechpartner gefunden. Diese lokale Verwurzelung und persönliche Nähe seien stets das besondere Kennzeichen der Stadtsparkasse gewesen.

Im Austausch mit den heute anwesenden Mitarbeitern sei deutlich geworden, wie viel Engagement, Herzblut und Verlässlichkeit sie über viele Jahre in ihre Arbeit eingebracht hätten. Besonders erfreulich sei aus Sicht der WGS FreieBurgdorfer, dass alle Beschäftigten, die derzeit in der Hauptstelle tätig sind, auch künftig in Burgdorf arbeiten werden – dann unter dem Dach der Sparkasse Hannover. Damit bleibe die vertraute Beratung vor Ort erhalten und die Kunden könnten weiterhin auf bekannte Gesichter zählen.

Die WGS FreieBurgdorfer erinnert in ihrer Pressemitteilung auch an ihre Haltung zur Fusion. In der entscheidenden Ratssitzung habe die Fraktion eine Enthaltung abgegeben. Diese Entscheidung sei aus Verantwortung gegenüber der Stadt und der Belegschaft getroffen worden. Ein Nein hätte die Zukunft der Sparkasse gefährdet, ein überzeugtes Ja sei jedoch nicht möglich gewesen, da aus Sicht der WGS frühzeitigere Weichenstellungen notwendig gewesen wären, um die Eigenständigkeit der Stadtsparkasse langfristig zu sichern. Dass dieses traditionsreiche Institut nun in der Sparkasse Hannover aufgehe, erfülle die Fraktion mit ehrlicher Wehmut.

Zugleich weist die WGS FreieBurgdorfer darauf hin, dass sie die einzige Fraktion gewesen sei, die in vollständiger Besetzung an der Sitzung teilgenommen und damit die Beschlussfähigkeit des Rates sichergestellt habe. Dies sei bewusst geschehen, um einen geordneten Übergang zu ermöglichen und den Mitarbeitern Planungssicherheit zu geben.

Mit dem Besuch zum letzten Arbeitstag wolle die Fraktion vor allem eines deutlich machen: Die Geschichte der Stadtsparkasse Burgdorf sei vor allem die Geschichte ihrer Mitarbeiter, die über Jahrzehnte hinweg Vertrauen geschaffen, Nähe gelebt und das Institut geprägt hätten.

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