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Freitag, 06.04.2018 - 13:13 Uhr

Bürgerinitiative MegaLeise informierte vor rund 100 Zuhörern über den MegaHub

Klage für einen Lärmschutz in Ahlten und Lehrte wird angestrebt

Rund 100 Interessierte kamen zur Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative MegaLeise nach Ahlten.Aufn.: Helmut Steinseifer

AHLTEN/LEHRTE

Knapp 100 interessierte Bürger folgten am gestrigen Donnerstag, 5. April 2018, der Einladung der Bürgerinitiative MegaLeise e.V. in den Saal des Landhotel Behre in Ahlten.

 

Der 1. Vorsitzende der Bürgerinitiative, Dipl.-Jur. Wolfgang Rottwinkel, begrüßte die Zuhörer und begründete die Klage gemeinsam mit dem Dachverband Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. für einen Lärmschutz für Ahlten und Lehrte und den damit verbundenen Auflagen.

 

Um die Klage anzustrengen, musste die Bürgerinitiative erst nach einer Gründungsversammlung in einen Verein umgewandelt werden, deren Gemeinnützigkeit momentan noch aussteht. Die Zeit für eine Klage sei ziemlich knapp bemessen, denn die Frist zur Einreichung läuft bis zum 16. Mai 2018. Um eine solche Klage, die vom Verein selbst finanziert werden muss, bittet die Bürgerinitiative MegaLeise e.V. um Spenden und versucht mit Aktionen und Gesprächen neue Mitglieder zu gewinnen. Die Kosten würden sich ewa auf 7.000 bis 10.000 Euro belaufen.

 

Nach den Erläuterungen des 1. Vorsitzenden übernahm dann der Beisitzer Dipl.-Ing. Maik Reiß mit einer ausführlichen Präsentation das Geschehen. Er dokumentierte die Folgen die durch den Lärm, erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen, Schlafstörungen, Rückgang der schulischen Leistungen bis hin zum Herzinfarkt und psychische Störungen entstehen können. Auch könnten die Anwohner mit einem Wertverlust der eigenen Immobilien von 7 bis 10 Prozent rechnen. Auch eine Zunahme des LKW-Verkehr könne nicht verhindert werden. Reiß machte den Besuchern der Informationsveranstaltung noch deutlich, welche Ausmaße die "mehr als haushohen Krane" haben werden.

 

Nach seinen ausführlichen Schilderungen konnten die Zuhörer Fragen an den Vereinsvorstand stellen. Es ging meistens um die Finanzierung der Klage und in welcher Höhe die Spenden hilfreich sind.

 

Die Errichtung des MegaHub in Lehrte ist wohl beschlossene Sache und lasse sich nicht mehr verhindern, aber der gesamte Vorstand zeigte sich optimistisch, einen aktiven Lärmschutz zu bekommen und für die betroffenen Anwohner den Lärm und die dadurch gesundheitliche Belastung so gering wie möglich zu halten.

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