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Fachschule Fahrzeugtechnik der BBS Burgdorf stellt Jahresprojekte vor

[BURGDORF/REGION]

Die Projektpräsentationen der Teams aus der Fachschule Fahrzeugtechnik – Mobilität und Zukunftstechnologien der BBS Burgdorf waren auch in diesem Jahr ein Erfolg. Vor Fachpublikum und Gästen aus Wirtschaft, Bildung und Politik sowie Schülern der Fachschule stellten die Projektteams ihre Jahresprojekte zum Abschluss ihrer Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, Bachelor Professional, vor.

Schulleiter Ulf Jürgensen begrüßte die Gäste und verwies auf die enormen Veränderungen in der Fahrzeugtechnik. Die Techniker dieses Jahrgangs hätten erneut gezeigt, welches Potenzial in ihnen stecke und dass sie bereit seien, sich komplexen Anforderungen zu stellen. „Über diese anspruchsvollen Projekte haben Sie innovative Lösungsansätze für Unternehmen und Gesellschaft entwickelt“, sagte Jürgensen. „Darauf können Sie stolz sein – bleiben Sie so neugierig und offen für Veränderungen.“

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Auch Prof. Dr. Uwe Groth, Vorstand des Bezirksvereins Hannover des VDI, würdigte das Engagement der Techniker. Er hob die technische Exzellenz hervor, die sich in den innovativen Projekten der Fachschüler zeige. Mit einem Wasserstoff-Rennwagenmodell nimmt die Fachschule an einer Challenge auf der IdeenExpo teil. „Das, was Sie hier entwickelt haben, ist auf jeden Fall die coolste Technologie auf der IdeenExpo“, sagte Groth.

Die Projekte des Jahres 2026 zeigten die Bandbreite der Weiterbildung. Fabian B., Jörn H., Luis J. und Stefan W. entwickelten ein Wasserstoff-Rennwagenmodell, bei dem erstmals eine Brennstoffzelle als Energiewandler verbaut wurde. Das Modell wird auf der IdeenExpo zu sehen sein.

Chris A. entwickelte einen Generator für fünf typische Kfz-Sensorsignale. Dieser soll künftig in der Ausbildung von Kfz-Mechatronikern eingesetzt werden können. Eine weitere Projektgruppe mit Fabian W., Lainis F. und Felix P. verfolgte die Idee eines nachrüstbaren Abstandswarner- und Überwachungssystems für Nutzfahrzeuge. Es soll dem nachfolgenden Fahrzeug über optische Signale den einzuhaltenden Sicherheitsabstand anzeigen und so helfen, Auffahrunfälle zu verhindern.

Ein weiteres Ausbildungsprojekt setzten Thies B. und Cedrik P. um. In der BBS lagerte ein jahrzehntealter Motor, der nun als Glasmotor mit moderner Steuerungstechnik und Glashülle sichtbar macht, wie die Prozesse im Inneren eines Verbrennungsmotors ablaufen. Die Auszubildenden der Kfz-Mechatronik erhalten damit ein außergewöhnliches Lehrmittel.

Dass sich die Fachschule als Weiterbildung für Kfz-Mechatroniker für die Zukunft empfiehlt, zeigt sich nach Einschätzung der Schule nicht nur an den Projekten des Jahrgangs 2026. Das Team 2027 hat bereits ein besonderes Gemeinschaftsprojekt ins Auge gefasst, das vor allem im Bereich der Zukunftstechnologien richtungsweisend werden könnte. Geplant ist die Entwicklung einer Art autonom fahrenden Kleinstfahrzeugs für Spezialaufgaben, das Potenzial bei der Überwachung erneuerbarer Energieanlagen haben könnte.

Die zehn Fachschüler, die nach Einschätzung der Schule treffender als Studierende bezeichnet werden können, arbeiten derzeit an einem Lastenheft, suchen kooperierende Unternehmen und können sich perspektivisch sogar eine eigene Unternehmensgründung vorstellen.

Zum Abschluss gratulierte die Schule allen Absolventen und schloss sich den Worten von Prof. Dr. Uwe Groth an: „Ihr werdet in Zukunft die Technik rocken!“

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