Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde
Bei Wehmingen ist am heutigen Montagmittag, 6. Juli 2026, eine Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt worden. Die Ortsfeuerwehr Wehmingen wurde gegen 11:45 Uhr auf Nachforderung der Polizei zu einem Kampfmittelfund auf einem Acker nördlich von Wehmingen alarmiert. Ebenfalls im Einsatz war die Drohneneinheit der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 aus Ahlten.
Vor Ort erkundeten Einsatzkräfte gemeinsam mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen und der Drohneneinheit die Lage. Dabei wurde eine 10,5 Zentimeter große Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg festgestellt. Aufgrund des Zustands des Kampfmittels entschied der Kampfmittelbeseitigungsdienst, die Granate kontrolliert vor Ort zu sprengen.
Zur Vorbereitung der Sprengung unterstützte der Bauhof der Stadt Sehnde die Maßnahmen. Rund um das Kampfmittel wurden sogenannte Big Packs aufgestellt, um die Auswirkungen der Sprengung zu reduzieren.
Die Ortsfeuerwehr Wehmingen stellte während des gesamten Einsatzes den Brandschutz sicher und unterstützte die Polizei bei der weiträumigen Absperrung des Gefahrenbereichs. Die eingesetzte Drohne lieferte fortlaufend aktuelle Luftbilder des Einsatzortes. So konnte jederzeit überprüft werden, dass sich keine Personen im abgesperrten Bereich aufhielten.
Die kontrollierte Sprengung erfolgte gegen 14:45 Uhr ohne besondere Vorkommnisse. Anschließend konnten die Absperrungen aufgehoben und der Einsatz beendet werden.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Wehmingen, die Drohneneinheit der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4, der Kampfmittelbeseitigungsdienst sowie die Polizei. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch den Bauhof der Stadt Sehnde. Begleitet wurde der Einsatz vom Stadtbrandmeister sowie vom Bürgermeister der Stadt Sehnde.


