Kinderrechte-Ausstellung regt Grundschüler zum Nachdenken an
An der Ingo-Siegner-Grundschule in Burgdorf setzen sich derzeit die Jahrgänge drei und vier mit den Kinderrechten auseinander. Im Rahmen mehrerer Projekttage wird dort eine Kinderrechte-Ausstellung durchgeführt, die zum Mitmachen, Nachdenken und Diskutieren einlädt.
Bereits zu Beginn der Ausstellung beschäftigen sich die Kinder gemeinsam mit den wichtigsten Kinderrechten. Dabei wird schnell deutlich, dass sie viele Gedanken, Fragen und Ideen dazu haben, was gerecht ist und was sie brauchen, um gut aufwachsen zu können. Besonders nachdenklich machte eine Frage eines Drittklässlers: „Wenn Kinder ein Recht auf Gesundheit und gesunde Ernährung haben – warum ist das Schulessen dann nicht kostenlos?“
Im zweiten Teil der Ausstellung entdecken die Schüler die verschiedenen Stationen selbst. Dort wird gespielt, gemalt, gebastelt und ausprobiert. Auf diese Weise werden die Kinderrechte nicht nur besprochen, sondern auch erlebbar gemacht.
Die Ausstellung wurde von der Jugendpflege Burgdorf zur Verfügung gestellt. Organisiert und durchgeführt wird sie durch die Schulsozialarbeit der Ingo-Siegner-Grundschule. Ziel ist es, Kinder für ihre Rechte zu sensibilisieren und sie darin zu bestärken, ihre Meinung zu äußern und sich einzubringen.
Die Ausstellung zeigt nach Angaben der Schule, dass Kinder nicht nur Rechte haben, sondern auch viele kluge Gedanken dazu. Man müsse ihnen nur zuhören.

