Region Hannover

Internationale Konferenz in Hannover befasst sich mit Katastrophenschutz

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Wie Kommunen und Regionen besser auf Hochwasser, Waldbrände und andere Extremereignisse reagieren können, steht im Mittelpunkt einer internationalen Partenalia-Konferenz am Freitag, 5. Juni 2026, in Hannover. Experten aus Deutschland, Spanien und Italien kommen zusammen, um Erfahrungen und bewährte Strategien im Katastrophenschutz auszutauschen.

Die Konferenz findet am Rande der Weltleitmesse „Interschutz“ statt. Die Teilnehmer besuchen die Messe bereits am Vorabend gemeinsam. Der Fokus liegt dabei auf innovativen Lösungen für Hochwasserschutz, Waldbrandprävention und zivile Notfallvorsorge.

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Im Mittelpunkt der Konferenz stehen konkrete Erfahrungen und Lösungsansätze aus verschiedenen europäischen Regionen. Das Technische Hilfswerk und die Region Hannover berichten unter anderem über digitale Werkzeuge wie die Starkregenwarnkarte sowie über praktische Vorbereitungsmaßnahmen für Überschwemmungen. Vertreter aus Spanien teilen ihre Erfahrungen aus der DANA-Flut 2019 in Valencia. Fachleute aus Italien geben Einblicke in das Hochwasser- und Erdbebenmanagement der Provinz Lucca.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorbeugung und Bekämpfung von Waldbränden. Dabei werden unter anderem die Arbeit ehrenamtlicher Waldbrandbeauftragter in Niedersachsen sowie operative Strategien spanischer Feuerwehren aus Extremadura und Andalusien vorgestellt.

„Katastrophen machen nicht an Landesgrenzen halt – aber auch Lösungen nicht“, sagt Cordula Drautz, Dezernentin für die Stabsstelle EU-Angelegenheiten der Region Hannover und Gastgeberin der Konferenz. „Die Partenalia-Konferenz zeigt: Durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen können wir uns besser auf künftige Extremereignisse vorbereiten.“

Die Konferenz wird von Partenalia, dem europäischen Netzwerk von Provinzen und Regionen, organisiert und von der Region Hannover ausgerichtet. Sie richtet sich an Fachleute aus Kommunalverwaltung, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Zivilschutz sowie an Wissenschaftler und Vertreter europäischer Partnerregionen.

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