Lesung mit Alicia Zett: Literatur, Vielfalt und Sichtbarkeit

Der gemeinnützige Verein Burgdorf ist bunt lädt für Sonntag, 23. August 2026, zu einer Lesung mit der queeren und neurodivergenten Autorin Alicia Zett in die Buchhandlung FreyRaum in der Weserstraße in Burgdorf ein. Die Autorin wird aus ihrem Jugendroman „Camp Rainbow“ lesen und anschließend mit dem Publikum ins Gespräch kommen.
In „Camp Rainbow“ erzählt Alicia Zett von Jugendlichen auf der Suche nach Identität, Zugehörigkeit und Selbstakzeptanz. Themen wie queeres Erwachsenwerden, mentale Gesundheit und das Gefühl, anders zu sein, werden dabei sensibel und lebensnah aufgegriffen.
„Als queere Jugendliche mit AuDHS hätte ich mir selbst mehr Bücher gewünscht, in denen unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar sind. Geschichten können Menschen das Gefühl geben, gesehen und verstanden zu werden. Gerade für junge Menschen, die sich anders fühlen oder nach ihrer eigenen Identität suchen, kann das unglaublich wertvoll sein. Umso schöner ist es, heute dazu beitragen zu können, diese Geschichten in unsere Region zu bringen“, sagt Vereinsmitglied Anni Huth, die die Lesung organisiert.
Die Veranstaltung ist Teil des kulturellen Programms rund um den örtlichen Christopher Street Day, der am Vortag stattfindet. Ziel ist es, über den Demonstrationstag hinaus Räume für Begegnung, Austausch und Sichtbarkeit zu schaffen.
„Der CSD ist für uns mehr als ein einzelner Tag. Vielfalt wird nicht nur auf einer Demonstration gelebt, sondern auch durch Kultur, Gespräche und gemeinsame Erlebnisse“, erklärt Leonie Siahatgar, 2. Vorsitzende des Vorstands von Burgdorf ist bunt.
Der Verein möchte die Lesung möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Deshalb soll nach Möglichkeit auf Eintritt verzichtet werden. Ein Teil der Kosten konnte bereits durch eine Förderung gedeckt werden. Um die verbleibenden Ausgaben finanzieren zu können, hat der Verein zusätzlich eine Spendenkampagne über Betterplace gestartet.
Mit dem Verzicht auf Eintritt möchte der Verein sicherstellen, dass die Teilnahme nicht von den finanziellen Möglichkeiten der Besucher abhängt. Gerade junge Menschen sollen die Möglichkeit haben, die Lesung unabhängig von ihrem Budget zu besuchen.
Wer dazu beitragen möchte, dieses Angebot möglich zu machen, kann die Veranstaltung über die Betterplace-Spendenaktion unter betterplace.org/p180532 unterstützen. Jeder Beitrag hilft dabei, Literatur, Sichtbarkeit und Begegnung zugänglich zu machen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung werden in den kommenden Wochen über die Kanäle des Vereins veröffentlicht.
