AfD stellt Kandidaten für die Regionsversammlung auf
Die AfD-Kreisverbände Hannover-Land und Hannover-Stadt haben nach Angaben der Partei gemeinsam ihre Kandidaten für die Wahl zur Regionsversammlung Hannover aufgestellt. Bei der Versammlung wurden die Bewerber für die verschiedenen Wahlbereiche der Region Hannover nominiert. Außerdem wurde Nicolas Lehrke zum Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten gewählt.
Die AfD sieht sich damit nach eigenen Angaben personell und organisatorisch für den Kommunalwahlkampf aufgestellt. Inhaltlich will die Partei insbesondere Themen in den Mittelpunkt stellen, bei denen sie Probleme innerhalb der Region Hannover sieht. Dazu zählen nach Darstellung der AfD steigende Umlagen und Sozialausgaben, finanzielle Schwierigkeiten der Kliniken, ein teurerer und aus Sicht der Partei unzuverlässigerer Nahverkehr, zunehmende Bürokratie, Sicherheitsprobleme insbesondere im urbanen Raum sowie Klima- und Förderpolitik zulasten von Bürgern und Kommunen.
Dirk Brandes, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Hannover-Land, erklärte: „Die Region Hannover entfernt sich immer weiter von ihren eigentlichen Kernaufgaben. Statt sich auf solide Finanzen, funktionierende Infrastruktur, Sicherheit und eine vernünftige Gesundheitsversorgung zu konzentrieren, wächst der Verwaltungsapparat immer weiter. Gleichzeitig geraten Städte und Gemeinden durch steigende Umlagen und Sozialkosten massiv unter Druck. Wir wollen die Region wieder auf ihre Kernaufgaben zurückführen.“
Jörn König, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Hannover-Stadt, ergänzte: „Viele Bürger erleben jeden Tag, dass die Leistungen der Region Hannover schlechter werden, obwohl die Belastungen ständig steigen. Ob beim Nahverkehr, bei der inneren Sicherheit, den Klinikdefiziten oder den ausufernden Kosten ideologischer Projekte – die Menschen erwarten endlich wieder eine Politik der Vernunft. Dafür steht die AfD.“
Die AfD kündigte an, ihre kommunalpolitischen Schwerpunkte für die Region Hannover in den kommenden Wochen weiter auszuarbeiten und öffentlich vorzustellen.

