Flotter als im Vorjahr: Die erste Ente ist bereits nach 12 Minuten am Ziel
Foto: Bastian Kroll
Hunderte Quietscheentchen haben am heutigen Sonnabend, 16. Mai 2026, ihr 17. Wettrennen auf der innerstädtischen Aue absolviert – und diesmal deutlich zügiger als im Vorjahr. Beim 16. Entenrennen 2025 hatte die Siegerente satte 27 Minuten bis zur Ziellinie gebraucht; diesmal lag die erste Ente bereits nach 12 Minuten im Netz. Das frühlingshaft-bewölkte Wetter bei rund zehn Grad und trockenem Himmel tat der guten Stimmung am Rand der Auetreppe keinen Abbruch.
Start pünktlich um 12 Uhr
Punkt 12 Uhr gaben VVV-Ehrenvorsitzender Karl-Ludwig Schrader und Stadtmarketing-Geschäftsführer Gerhard Bleich das Signal. Zuvor hatte die Gruppe „SambaZamba“ der Musikschule Ostkreis Hannover unter der Leitung von Nana Zeh für Unterhaltung gesorgt. Aus der Schaufel eines Radladers der Firma Lehmann | Sand | Steine | Erden plumpsten die Enten von der Brücke an der Braunschweiger Straße / Poststraße in die Aue – beobachtet von zahlreichen Zuschauern, die sich auf der Auetreppe in Position gebracht hatten.
Moderator Christoph Dannowski kommentierte das Geschehen gewohnt lautstark – und diesmal mit merklicher Aufregung: Bereits nach 7,5 Minuten konnte er die erste Ente erspähen, die dem Ziel am Pferdemarkt entgegenschwamm. „Es ist das spannendste Entenrennen in der ganzen Region“, rief Dannowski ins Mikrofon. Der Grund für das zügige Tempo: Die Aue führt in diesem Jahr mehr Wasser als üblich, was die Strömung beschleunigt. Deshalb musste das Ziel in diesem Jahr auch 15 Meter weiter nach hinten verlegt werden – die ursprüngliche Position war wegen der Wassertiefe nicht nutzbar.
Feuerwehr fischte die Siegerente heraus
Nach 12 Minuten konnte Finn-Luca Bähre von der Burgdorfer Feuerwehr die erste Ente am Ziel in Empfang nehmen. Die Feuerwehrkräfte hatten eigens eine Barriere aufgebaut, um die Enten am Ziel einzusammeln. Die ersten zehn Enten trafen noch einzeln nacheinander ein, danach schwamm ein ganzer Schwarm ins Ziel – der Zufall entschied doppelt, wer am Ende die richtigen Nummern hatte.
Mauer Zulauf bei der Preisvergabe
250 Gewinne standen zur Verfügung, als Hauptpreis ein Burgdorfer Geschenkgutschein im Wert von 1.000 Euro. Dannowski rief die Gewinnernummern einzeln ab Platz 20 auf – doch der Zulauf blieb überschaubar. Erst beim 13. Platz konnte er den ersten anwesenden Gewinner begrüßen: die 14-jährige Emmelie. Insgesamt holten nur drei Gewinnerinnen und Gewinner ihren Preis persönlich ab; auch die drei Podestplätze blieben ohne Gesicht. Bürgermeister Armin Pollehn und VVV-Vorsitzender Thomas Lüer verfolgten die Bekanntgabe der Gewinner am Rande.
Die Gewinne verfallen jedoch nicht: Wer seine Nummer auf der Gewinnerliste findet, kann sich nachträglich melden. Die Liste ist unter stadtmarketing-burgdorf.de abrufbar.
„Vielen Dank an den VVV und die Feuerwehr“, schloss Christoph Dannowski das 17. Burgdorfer Entenrennen.

























