Burgdorf

Burgdorfer Bündnis setzt in den Wochen gegen Rassismus ein Zeichen

[BURGDORF]

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben die „Omas gegen rechts“ Burgdorf, Lehrte, Uetze und Ortsteile gemeinsam mit mehreren Schulen und Organisationen ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung gesetzt. Ziel der Aktion war es, das Thema Rassismus sichtbar zu machen und vor allem auch junge Menschen dafür zu sensibilisieren.

Zu den Maßnahmen gehörte unter anderem, Informationsmaterialien der Stiftung gegen Rassismus zu bestellen und in Schulen auszuhängen. Schülerinnen und Schüler sollten so auf niedrigschwellige Weise mit dem Thema in Berührung kommen.

Hier für den täglichen Newsletter anmelden

Einen besonders sichtbaren Akzent setzten die „Omas gegen rechts“ am 18. März 2026 mit einem Spaziergang durch die Burgdorfer Innenstadt. Rund 15 Omas und Opas zogen gemeinsam durch die Straßen, sangen Lieder und machten mit Schildern und Gesprächen auf das Problem Rassismus aufmerksam.

Die Gruppe begründet ihr Engagement auch mit der eigenen Lebenserfahrung. Schweigen habe in der Geschichte gezeigt, wohin es führen könne. Deshalb setze man sich bewusst für eine lebenswerte und diskriminierungsfreie Zukunft der nachfolgenden Generationen ein.

Auch Leonie Siahatgar von „Burgdorf ist bunt“ betont die Bedeutung des generationenübergreifenden Austauschs. Wenn sich drei Generationen gemeinsam mit dem Thema Rassismus beschäftigten und miteinander ins Gespräch kämen, entstehe eine Gemeinschaft, die Rassismus nicht als fernes, abstraktes Problem begreife, sondern als Thema, das hier und jetzt Aufmerksamkeit verdiene.

Unterstützt wurde die Aktion von der Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule Burgdorf, dem Gymnasium Burgdorf, der Gudrun-Pausewang-Schule, der Ingo-Siegner-Grundschule, der Astrid-Lindgren-Grundschule, der Waldschule, der BBS Burgdorf, der Grundschule Otze, dem Mehrgenerationenhaus Burgdorf, Burgdorf ist bunt sowie den „Omas gegen rechts“ Burgdorf, Lehrte, Uetze und Ortsteile.

Die Beteiligten sehen in der Zusammenarbeit ein Beispiel dafür, dass lokales Engagement gegen Rassismus wichtig ist und konkret umgesetzt werden kann.

Download als PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"