110 & 112Lehrte

Drei Feuerwehreinsätze am ersten Weihnachtstag in Lehrte

[LEHRTE]

Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Lehrte blieb der erste Weihnachtstag nicht einsatzfrei. Nachdem der Heiligabend ruhig verlaufen war, rückten die Feuerwehren am Montag zu insgesamt drei Einsätzen im Stadtgebiet aus.

Der erste Alarm erreichte die Ortsfeuerwehren Arpke, Hämelerwald und Sievershausen am gestrigen Donnerstag, 25. Dezember 2025, um 11:56 Uhr. Gemeldet war ein brennendes Gartenhaus im Röhrser Weg in Sievershausen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um ein etwa zwei mal zwei Meter großes Pumpenhaus handelte, in dem ein mit Propangas betriebener Heizlüfter Teile der Inneneinrichtung in Brand gesetzt hatte. Anwohner hatten das Feuer bereits gelöscht und die Gasflasche ins Freie gebracht. Da weiterhin Gas austrat, kühlten die Einsatzkräfte die Flasche zunächst mit Wasser und stellten sie anschließend in eine mit Wasser gefüllte Tonne, damit das Gas kontrolliert entweichen konnte. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine weiteren Brandnester. Verletzt wurde niemand, zur Schadenshöhe liegen keine Angaben vor. Im Einsatz waren 38 Feuerwehrkräfte mit neun Fahrzeugen.

Um 13:07 Uhr folgte der nächste Einsatz für die Ortsfeuerwehr Lehrte. In der Köhlerheide in der Kernstadt wurden auslaufende Betriebsstoffe aus einem Fahrzeug gemeldet. Zudem sollte sich eine Öl- beziehungsweise Kraftstoffspur von der Iltener Straße bis in die Köhlerheide ziehen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte jedoch nur eine geringe Menge ausgelaufener Betriebsstoffe fest, die mit Ölbindemittel aufgenommen werden konnten. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, der Einsatz war um 13:35 Uhr beendet. Neun Einsatzkräfte waren mit zwei Fahrzeugen vor Ort.

Der dritte Einsatz ereignete sich am Nachmittag. Um 17:00 Uhr wurden erneut die Ortsfeuerwehren Arpke, Hämelerwald und Sievershausen alarmiert, diesmal wegen einer Rauchentwicklung aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses in der Straße An der Bockmühle in Arpke. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Meldung, aus einem Küchenfenster drang dichter, dunkler Rauch. Die Bewohner der betroffenen Wohnung reagierten umsichtig, legten nasse Handtücher vor die Küchentür und informierten beim Verlassen der Wohnung alle Nachbarn, sodass sich niemand mehr in den Wohnungen befand.

Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in die Wohnung vor und stellte fest, dass die Küche in Vollbrand stand. Das Feuer konnte schnell gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Anschließend wurde die Wohnung belüftet und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Vorsorglich überprüften die Einsatzkräfte auch die benachbarten Wohnungen. In einer darüberliegenden Wohnung hatten Rauchmelder ausgelöst, dort wurde die Tür schadensfrei geöffnet und kontrolliert, ohne dass ein weiterer Brand festgestellt wurde. Die Bewohner konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren. Die betroffene Familie der Brandwohnung kam vorübergehend bei Angehörigen unter.

Bei diesem Einsatz waren 37 Feuerwehrkräfte mit 12 Fahrzeugen sowie Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Gegen 19:30 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen nicht vor.

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