Uetze
Mittwoch, 13.03.2024 - 15:10 Uhr

Seniorenbeirat Uetze im Gespräch mit Matthias Miersch in Berlin

Matthias Miersch (3. von rechts) zusammen mit den Mitgliedern des Uetzer Seniorenbeirats.Aufn.: BPA

UETZE

Auch im Jahr 2024 nutzt der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch wieder die Gelegenheit, drei 50-köpfige Besuchergruppen aus seinem Wahlkreis an seinen Wirkungsort im Deutschen Bundestag in Berlin einzuladen. Unter den Gästen waren auch Sonja Avemaria-Wrede, Ingrid Bürkner, Uwe Hosung, Hartmut Nemitz, Friedrich-Wilhelm Schiller und Dieter Weis vom Seniorenbeirat aus Uetze.

 

Die erste der Fahrten fand nun zu Beginn des Jahres statt und führte die Gäste am ersten Tag in das Ministerium der Verteidigung. Im 90-minütigen Vortrag gab es neben vielen Informationen zu den Aufgaben und den Einsatzgebieten der Bundeswehr einen umfassenden Einblick in die Struktur und der geplanten Weiterentwicklung der Truppe. Dabei wurde offen diskutiert über Standorte, die Ausstattung, Waffenlieferungen an die Ukraine, den Beitrag der Bundeswehr bei der NATO. Auch das Pro und Kontra der Wiedereinführung der Wehrpflicht wurde angesprochen.

 

Die Gruppe konnte nach der Teilnahme an einer Plenarsitzung im direkten Gespräch mit ihrem Abgeordneten aktuelle politische Themen diskutieren. Matthias Miersch gab zunächst einen Einblick in seinen parlamentarischen Alltag. Danach stellten die Besucher Fragen zur aktuellen Lage der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere sorgten diese sich unter dem Eindruck der Recherchen von "Correctiv" um den Zustand der Demokratie in Deutschland.

 

"Wir müssen erkennen, dass Geschichte sich immer wiederholen kann", so Miersch. "Alle sind aufgerufen, für unsere Demokratie aufzustehen. Daher finde ich die Demonstrationen sehr wichtig. Aber es reicht nicht, sich nur auf den Demonstrationen zu zeigen. Darüber hinaus müssen wir auch vor unserer Haustür den Zusammenhalt fördern und in unseren Familien, in den Vereinen und in der Nachbarschaft für unsere Demokratie einstehen, wo immer wir sie bedroht sehen. So wird es gelingen, das Zusammenleben und unsere Demokratie zu stärken."

 

Der Vorsitzende des Seniorenbeirates Uetze, Friedrich-Wilhelm Schiller, bestätigt: "Das Besuchsprogramm war recht informativ. Mich hat die Besichtigung der Gedenkstätte Berlin-Höhenschönhausen, der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Stasi, sehr betroffen gemacht. Es wurde deutlich, welche psychischen Qualen die Häftlinge dort erleiden mussten. Der Besuch in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand hat verdeutlicht, wie wichtig die derzeitigen Demonstrationen gegen rechts sind. Interessant war auch, eine Bundestagsdebatte von der Zuschauertribüne aus zu verfolgen."

 

An einer Fahrt interessierte Bürger aus dem Wahlkreis können sich unter der Rufnummer 0511/1674302 oder per Mail an Opens window for sending emailmatthias.miersch.wk(at)bundestag.de anmelden.