Burgdorf
Donnerstag, 25.01.2024 - 17:14 Uhr

Stadt gibt Informationen über das neu entwickelte Kinderschutzkonzept

Stadt Burgdorf schafft sichere Orte für Kinder

Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes stellten im Saal des JohnnyB. das Kinderschutzkonzept vor.Aufn.: Stadt Burgdorf

BURGDORF

Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes der Stadt Burgdorf, Maike Ludwig, Birgit Hübert und Sina Spangenberg, haben dieser Tage im Johnny B. das neu entwickelte Kinderschutzkonzept vorgestellt. Im Rahmen der Informationsveranstaltung für Pflegeeltern informierten sie zudem über Kinderrechte.

 

Sichere Orte sind gegeben, wenn Kinder und Jugendliche Schutz vor körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt erleben. Das Kinderschutzkonzept stellt für alle Beteiligten eine sichere Handlungsperspektive sowohl für Fachkräfte als auch für Pflegepersonen dar. Eine transparente und offene Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderschutz ist für das sichere Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen unerlässlich. Dieses erfordert eine offene und ehrliche Zusammenarbeit, um den Blick zu schärfen und um gemeinsam Verantwortung zu tragen. Die Reflexion des eigenen Handelns und das Fördern einer Fehlerkultur sind für jeden Erwachsenen unerlässlich, damit Grenzen von Kindern nicht überschritten werden. Jedes Kind hat ein Recht darauf, seine Meinung zu äußern und sich zu beschweren. Die Rechte der Kinder sind unter anderem im Sozialgesetzbuch (SGB VIII), im Bundeskinderschutzgesetz, im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz, im Bürgerlichen Gesetzbuch und in der UN-Kinderrechtskonvention fest verankert. Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche zu eigenverantwortlichen, starken, fröhlichen und kompetenten Persönlichkeiten heranwachsen. Dafür ist es wichtig, dass sie ernst genommen werden. 

 

"Den Pflegepersonen gilt ein großer Dank für die liebevolle Begleitung, Pflege und Versorgung der Kinder", so die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes. Insgesamt 40 Pflegefamilien geben in Burgdorf Kindern ein Zuhause auf Zeit oder auf Dauer, wenn die jungen Menschen nicht in ihren Ursprungsfamilien leben können.