Uetze
Dienstag, 22.08.2023 - 16:09 Uhr

Feuerwehrkräfte verhindern extremen Schaden bei Feuer an einem Mehrfamilienhaus

Das Dach der Doppelgarage wurde mit einem Einreißhaken geöffnet, um letzte Glutnester abzulöschen.Aufn.: Bastian Kroll

DOLLBERGEN

Zu einem Feuer im Kapellenweg in Dollbergen wurden am heutigen Dienstag, 22. August 2023, um 12 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Dollbergen, Schwüblingsen und Katensen alarmiert.

 

Ein Mann hatte beim Schneiden seiner Hecke ein Feuer auf dem Nachbargrundstück entdeckt und den Notruf 112 gewählt. Er meldete der Regionsleitstelle, dass das Feuer aus dem Dach schlagen soll, woraufhin die Leitstelle die Einsatzkräfte der drei Ortsfeuerwehren alarmierte.

 

Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Thomas Rolle ließ aufgrund der starken Rauchentwicklung bereits auf der Anfahrt auch die Drehleiter aus Hämelerwald wie auch die Atemschutzfachgruppe Uetze alarmieren.

 

Vor Ort angekommen stand hinter einem Wohnhaus, in dem es drei Wohnungen gibt, ein Anbau in Flammen. Diese griffen bereits auf die danebenliegende Doppelgarage sowie auch das Wohnhaus nebst Carport über.

 

Hinter den Flammen befand sich eine Person, die mit einem Gartenschlauch versuchte, die Flammen zu bekämpfen und um Hilfe rief. Einsatzleiter Thomas Rolle ließ die Brandbekämpfung einleiten und die Person aus dem Garten retten. "Die Person stand quasi mitten in den Flammen", so Thomas Rolle. Nachdem die Person aus dem Gefahrenbereich gerettet worden war, wurde diese dem Rettungsdienst übergeben. Im Gebäude befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen.

 

Mit einem C-Rohr wurden dann die Flammen niedergeschlagen. Wortwörtlich in letzter Sekunde, denn die Flammen hatten bereits Teile des Daches vom Wohnhaus in Brand gesetzt. Es konnte jedoch durch das Bildern von zwei Brandabschnitten verhindert werden, dass sich das Feuer in den Dachstuhl ausbreitete.

 

Bei der Doppelgarage dagegen musste, nachdem die Flammen weitestgehend gelöscht waren, auch das Dach über den Korb der Drehleiter geöffnet werden, um an letzte Glutnester im Dachstuhl zu kommen. Von der Rückseite, über das Gelände des ehemaligen Edeka-Marktes, kam zudem ein zweites C-Rohr zum Einsatz.

 

Auch wurde im weiteren Einsatzverlauf die Ortsfeurwehr Eltze mit Atemschutzgeräteträgern alarmiert.

 

Um das Dach in dem Wohnhaus von Innen zu kontrollieren, mussten sich die ehrenamtlichen Brandbekämpfer gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung verschaffen, um sich dann mithilfe einer Wärmebildkamera zu vergewissern, dass das Feuer nicht auf das Dach übergegriffen hatte.

 

"Am Ende konnte extremer Schaden von Wohnhaus, Wertgegenständen wie einem Oldtimer und anderen Gegenständen verhindert werden", so Ortsbrandmeister Thomas Rolle, der den eingesetzten Brandbekämpfern eine "Top-Leistung" attestierte. "Dafür üben wir", erklärte er.

 

Nachdem die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden konnte, die nun die Brandursache ermitteln wird, konnten die Feuerwehrkräfte wieder zum Gerätehaus zurückfahren. Um 15 Uhr wurde dort das Einsatzende dokumentiert.

 

Im Einsatz waren 67 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen, der Gemeindebrandmeister Uwe Richter, sein Stellvertreter Sven Haase, der Brandschutzabschnittsleiter Tobias Jacob, der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie die Polizei.

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