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Mittwoch, 04.08.2021 - 12:00 Uhr

Besserer Schlaf: Es zählt die Qualität, nicht die Länge

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Schlafen wie ein Baby – das können nur die wenigsten Erwachsenen. Dafür sorgen Faktoren wie Arbeitsstress, unregelmäßige Tagesrhythmen, Sorgen und Schlechte Ernährung. Wer stets problemlos einschläft und auch während der Nacht nicht aufwacht, gehört zu einer Minderheit. Und auch dann ist nicht garantiert, dass der Schlaf wirklich erholsam ist. Viele Menschen wachen morgens auf und fühlen sich wie gerädert, obwohl sie eigentlich früh genug ins Bett gegangen sind. Das beeinträchtigt Opens external link in new windowsowohl die Lebensqualität als auch die Leistung im Beruf. Zum Glück gibt es viele Dinge, die die Schlafqualität verbessern können. Auch wer keine Zeit hat, sich neun Stunden lang unter die Decke zu legen, kann davon profitieren.

 

Ein regelmäßiger Rhythmus

Wer unter der Woche um sechs Uhr aus dem Bett fällt, holt gerne einmal am Wochenende etwas Schlaf nach. Was kurzfristig eine wohltuende Erholung ist, ist langfristig ein Problem. Denn auf diese Weise kann sich der Körper keinen festen Rhythmus angewöhnen. Dadurch wird das Aufstehen am Montagmorgen immer wieder zur Tortur. Viel besser ist es, jeden Tag zur gleichen Zeit aufzustehen und ins Bett zu gehen. Wer ohnehin zu alt ist, um jedes Wochenende feiern zu gehen, sollte sich einen Ruck versetzen und sich einen solchen Rhythmus angewöhnen.

 

CBD

Eine langfristige Umstellung der Schlafgewohnheiten ist gut, aber manchmal muss einfach kurzfristig Abhilfe her. Herkömmliche Schlafmittel eignen sich dabei nur im Extremfall. Denn sie können starke Nebenwirkungen wie Benommenheit und Schläfrigkeit am nächsten Tag haben. Bei leichten Schlafproblemen können pflanzliche Mittel sinnvoll sein, die dem Körper dabei helfen, seine natürliche Balance zu bewahren. Ein Beispiel ist Opens external link in new windowdas Trendmittel CBD, das den Abbau von Anandamid im Körper verlangsamt und so Schlafmuster beeinflussen kann. Die Wirkung von CBD stellt sich bei regelmäßiger Einnahme schon nach wenigen Tagen ein.

 

Ernährung

Auch die Ernährung kann eine wichtige Rolle bei Schlafproblemen spielen. Allgemein ist es natürlich wichtig, sich abwechslungsreich und nährstoffreich zu ernähren. Eine ganz besondere Bedeutung kommt aber dem Abendessen zu. Es sollte leicht verdaulich sein, denn wenn schwere Kost im Magen liegt, fällt das Einschlafen schwer. Es muss aber auch reichhaltig genug sein, um den Körper über Nacht mit Energie zu versorgen. Denn wenn der Blutzuckerspiegel zu stark absinkt, werden Opens external link in new windowStresshormone freigesetzt. Das ist auch der Grund dafür, warum viele Menschen in den frühen Morgenstunden wach werden.

 

Einschlafrituale

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Entspannende Rituale vor dem Bettgehen können daher einen wichtigen Beitrag leisten, um das Einschlafen zu erleichtern. Um zur Ruhe kommen ist es wichtig, in der letzten halben Stunde laute Musik oder aufwühlende Filme zu vermeiden. Auch das Handy sollte am besten ausbleiben. Ein kleiner Snack für den Blutzucker, Zähneputzen, die Kleidung für den nächsten Tag vorbereiten – all das hilft dabei, sich auf den Schlaf vorzubereiten. Auch eine warme Dusche kann dem Körper dabei helfen, sich zu entspannen und erleichtert so das Einschlafen.

 

Darüber hinaus gibt es auch viele weitere Tipps und Tricks, die beim Einschlafen helfen. Dazu gehören zum Beispiel Sport, eine optimale Schlafzimmertemperatur oder das richtige Kissen. Wer es dauerhaft nicht schafft, seinen Schlaf zu verbessern, sollte allerdings ärztliche Beratung suchen.