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Dienstag, 27.07.2021 - 22:17 Uhr

Internetgeschwindigkeit ohne Austausch des Routers verbessern

REGION

Nicht immer ist die Geschwindigkeit im WLAN ausreichend hoch. Manchmal sind zwar leistungsstarke Internetanschlüsse mit einer großen Datenübertragungsmenge vorhanden, aber an den Endgeräten kommt kaum noch etwas an. Diese Probleme treten insbesondere dann auf, wenn mehrere Teilnehmer in einer Wohnung gleichzeitig hohe Übertragungsraten benötigen. Oftmals passiert es, wenn folgende Dinge parallel erfolgen:

  • Arbeiten im Homeoffice
  • Lernen im Homeschooling
  • Streamen von Filmen
  • Downloads größerer Updates

Müssen Kinder online lernen und die Eltern im Homeoffice arbeiten, sollten alle unnötigen Internetverbindungen unterbleiben. Updates und andere Vorgänge, die eine hohe Bandbreite erfordern, sollten lieber zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

 

Den Router optimal ausrichten

In zahlreichen Fällen ist es sinnvoll, den Router etwas anders zu platzieren. Das beste Ergebnis kann dadurch erzielt werden, wenn er sich in der Mitte der Wohnung befindet. Von dort aus gelangen die Daten in jeden Raum der Wohnung. Falls es an der einen oder anderen Stelle trotzdem nicht so gut klappen will, dann hilft es mitunter auch, den Router ein wenig zu drehen. Dadurch strahlt er in eine andere Richtung ab. Auf keinen Fall sollten sich in der unmittelbaren Nähe des Routers Störquellen befinden. Die stärksten Störquellen in einer Wohnung sind Mikrowellengeräte und Schnurlostelefone. Aber auch Bluetooth-Lautsprecher stören die Drahtlosübertragung.

 

Die Reichweite erhöhen

Obwohl die Opens external link in new windowRouter in der Regel so leistungsfähig sind, dass sie die Daten auch in einer größeren Wohnung störungsfrei übertragen können, sieht es in der Praxis manchmal etwas anders aus. Baustoffe wie beispielsweise Stahlbeton sind nur schwer durchdringbar. Insbesondere dann, wenn sich der Router im Erdgeschoss befindet, kann es dadurch zu Schwierigkeiten in der ersten und zweiten Etage kommen. Es kommt dann nur noch eine minimale Datenrate am Rechner an. Dieses Problem lässt sich jedoch mit einem WLAN-Repeater lösen. Ein solches Gerät ist günstig in der Anschaffung und wird einfach in die Steckdose gesteckt. Von dem Repeater wird die schwache Strahlung des Routers empfangen und verstärkt. Mit solch einem nützlichen Gerät lassen sich Hindernisse bei der WLAN-Übertragung überwinden.

 

Noch effizienter ist die Powerline-Technologie. Bei dieser Technik werden die Daten des Routers in der Form umgewandelt, dass sie über die Elektroinstallation im gesamten Haus verteilt werden können. Dadurch kann an jeder Steckdose im Haus oder in der Wohnung ein entsprechendes Empfangsgerät angeschlossen werden. Von dort aus erfolgt dann die Übertragung an die Endgeräte. Auf diese Weise dienen die ganz normalen Stromkabel als Datenleitungen. Das ist deshalb so praktisch, weil sich in jedem Raum des Gebäudes Steckdosen befinden. Dann dürfte es keine Probleme mehr mit der Datenübertragung geben.

 

Manchmal stören die Router der Nachbarn das Signal

Es kommt häufiger vor, dass sich in einem Mehrfamilienhaus zahlreiche Router auf engstem Raum befinden. Diese strahlen dann auch in die Nachbarwohnungen. Ob dies der Fall ist, kann jeder leicht ermitteln. Dazu braucht am Smartphone oder am PC nur die Option „Suche nach vorhandenen Netzwerken“ aktiviert zu werden. Oftmals erscheint daraufhin eine längere Liste mit den WLAN-Routern sämtlicher Nachbarn. Diese können die eigene Datenübertragung drastisch beeinträchtigen.

 

Sollte dieses Problem vorhanden sein, kann etwas dagegen unternommen werden. Dazu ist es erforderlich, sich in das Router-Menü einzuloggen. Dort stehen zwei Übertragungsraten mit 2,4 GHz und 5 GHz zur Wahl. Die meisten Geräte arbeiten mit dem 2,4 GHz Band. Falls es die eigene Hardware zulässt, sollte auf das 5 GHz Band umgeschaltet werden.

 

Mehr Sicherheit durch VPN

Bei der Auflistung der vorhandenen Netzwerke wird mitunter auch offensichtlich, ob sich bereits Geräte aus der Nachbarschaft in das eigene WLAN eingewählt haben. Das würde ebenfalls die Datenübertragung stark einschränken. Dagegen hilft die Einrichtung einer Opens external link in new windowVPN Verbindung. Diese macht das eigene WLAN sehr viel sicherer. Die Daten werden in einer hohen Verschlüsselung übertragen. Dadurch wird gleichzeitig vermieden, dass unbefugte Personen die Übertragung stören oder womöglich Daten abgreifen können.

 

Ein virtuelles persönliches Netzwerk bietet zudem noch weitere Vorteile. Es ermöglicht das anonyme Surfen. Dadurch können dann auch Videos oder andere Inhalte angesehen werden, die nicht für deutsche Zuschauer zulässig sind. Es lohnt sich für jeden Interessenten, sich mit dieser Technik näher zu befassen.

 

Fazit

Erreicht die WLAN-Übertragung nicht den gewünschten Wert, muss nicht gleich ein neuer Router angeschafft werden. In den meisten Fällen lässt sich das Problem schnell lösen. Ein anderer Standort des Routers und die Beseitigung von störenden Geräten hilft zumeist. Nur selten müssen Einstellungen im Router geändert werden.