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Burgwedel
Freitag, 01.05.2020 - 21:18 Uhr

Veränderter Schulalltag am Gymnasium - Vorbereitung des Präsenzunterrichtes

Das Gymnasium Großburgwedel bereitet sich auf die Wiederaufnahme des Unterrichts in den Räumen der Schule vor. Dazu gehöre auch der Abstand zwischen den Schülern.Aufn.:

GROßBURGWEDEL

Seit vergangenem Mittwoch hat in Niedersachsen der Unterricht an den Schulen wieder begonnen. So auch am Gymnasium Großburgwedel. Schülerinnen und Schüler sucht man im Schulgebäude allerdings vergebens. Vor Ort sind bisher die Schulleitung und die Verwaltungskräfte, die mit Hochdruck die schrittweise Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts ab dem 11. Mai planen - unter besonderer Berücksichtigung des Hygieneplans, um Ansteckungen mit dem Coronavirus vorzubeugen.

 

Derweil lernen die Schüler und Schülerinnen zu Hause. Jeden Montag erhalten sie Aufgabenpakete zu allen Fächern über das Aufgabenmodul IServ. Die Fachlehrer, die sich in ihren Jahrgängen vernetzen, um die Schüler einheitlich in ihren Kompetenzen zu fördern, konzipieren Aufgaben, Themenzusammenfassungen und stellen verschiedene mediale Angebote für ihre Schüler zusammen.

 

Über IServ stehen die Lehrer ihren Schülern auch über Messengerdienste oder per Mail zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und Rückmeldungen zu den Aufgabenlösungen zu geben. Die Klassenlehrer pflegen darüber hinaus telefonischen Kontakt zu ihren Schützlingen.

 

Ab dem 11. Mai werden dann die Schüler der Qualifikationsphase erwartet, wobei hier immer nur die Hälfte der Kurse im Wechsel vor Ort beschult werden wird. Ergänzt wird dann wieder durch das Lernen zu Hause.

 

"Voraussichtlich werden in der Folgewoche die Jahrgänge 9 und 10 nach diesem Modell folgen", so das Gymnasium Großburgwedel in einer Pressemitteilung. Je mehr Schülerinnen und Schüler vor Ort sind, desto herausfordernder werden die Hygieneschutzmaßnahmen. Das Gymnasium empfiehlt allen Schülern und Lehrkräften, die sich in der Schule aufhalten, eine Maske zu tragen - zumindest in den Gängen und im Pausenbereich. Ansonsten soll verhindert werden, dass sich die Anwesenden begegnen und es Ansammlungen gibt. Für jeden Jahrgang werde es beispielsweise unterschiedliche Pausenbereiche geben. Die Ein- und Zugänge ins Gebäude und zu den Räumen werden teilweise in Form eines Einbahnstraßensystems gesichert werden. Verstärkter Einsatz von Aufsichten ist dann erforderlich. Ein Hygieneplan des Gymnasiums, der speziell für die Coronazeit konzipiert wurde, wird Anfang kommender Woche veröffentlicht. Schulleiter Robert Baberske dazu: "Wir sind zusammen mit Hausmeistern, Schulassistentin und Lehrkräften das gesamte Schulgebäude abgegangen und haben für die verschiedenen Bereiche Regelungen und Maßnahmen getroffen und setzen sie bis zum Beginn des Präsenzunterrichtes um."

 

Nicht alle Lehrkräfte werden für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehen, weil sie einer Risikogruppe angehören, dies hat laut Baberske eine Abfrage ergeben. Gleiches gelte für die Schüler. Betreffende Lehrer und Schüler könnten unter diesen Umständen nicht in die Schule kommen und bleiben weiter im Homeoffice.

 

Die Situation stelle alle vor große Herausforderungen - die Kinder, deren Eltern, und das Lehrerkollegium. Aber mit Zuversicht, Umsicht und Kreativität will das Gymnasium weiter Schule machen. Dazu der Schulleiter: "Wir freuen uns auf unsere Schülerinnen und Schüler."

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