Kunstprojekt im Familienhaus Uetze verbindet Sprache und Kreativität
Foto: Familienhaus Uetze
Im Familienhaus Uetze drehte sich vier Wochen lang alles um ein Kunstprojekt mit dem Schwerpunkt auf der Verbindung von Sprache, Schrift und kreativer Gestaltung. Unter der Leitung von Irmi Götzen und in Kooperation mit der Kunstspirale Hänigsen arbeiteten die künftigen Schulkinder intensiv an eigenen künstlerischen Werken. Finanziert wurde das Projekt durch die Region Hannover.
Irmi Götzen, Fachfrau für Atelierarbeit mit Kindern und ehemalige Kita-Leiterin, arbeitete in drei Projektwochen mit jeweils vier künftigen Schulkindern zum Thema „Kunst trifft auf Sprache und Schrift“. Die Kinder stellten unter anderem ihre ganz persönlichen Bücher her. Dabei lernten sie nicht nur, Geschichten zu entwickeln, sondern auch traditionelle Techniken kennen. Sie schrieben mit Tinte und Feder, entwarfen kunstvolle Buchstaben und verzierten Initialen. Inspiriert wurden die jungen Künstler dabei von bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem spielerischen Umgang mit dem Alphabet. Die Kinder setzten Buchstaben kreativ um, indem sie aus Karton fantasievolle Buchstabenmonster gestalteten. Außerdem zeichneten sie sogenannte Buchstabenfresser, die anschließend mithilfe einer App digital zum Leben erweckt wurden.
Den Abschluss des Projekts bildete eine Vernissage, bei der die entstandenen Arbeiten Gästen und den Familien präsentiert wurden. Nach der Vernissage kam Irmi Götzen für eine weitere Woche in die Kita und gestaltete ein offenes Angebot für interessierte Kinder. Dabei unterstützten die Projektkinder mit ihrer Expertise als Paten. Ziel war es, die künstlerische Arbeit nachhaltig im Familienhaus Uetze zu verankern und weiterzuführen.
Das Projekt wird im Familienhaus als große Bereicherung für die pädagogische Arbeit gewertet. Aufgrund der positiven Erfahrungen ist auch im kommenden Jahr wieder ein Kunstprojekt geplant.