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Land will Ortsdurchfahrt der L 412 zwischen Immensen und Arpke erneuern

[IMMENSEN/ARPKE]

Die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 412 zwischen Immensen und Arpke soll ab 2027 erneuert werden. Darauf weist die SPD-Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch hin. Die Maßnahme ist im Maßnahmenprogramm des Landes Niedersachsen für Verkehrsprojekte in den Jahren 2027 bis 2029 berücksichtigt.

„Intakte Straßen sichern die alltägliche Mobilität – egal ob für das Pendeln zur Arbeit, den Einkauf oder den Arztbesuch“, erklärt Hanisch. „In einer ländlich geprägten Region sind wir auf verlässliche Verbindungen angewiesen. Dass die Sanierung der L 412 zwischen Immensen und Arpke ab 2027 kommt, ist ein starkes Signal für unsere Kommunen.“

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Damit werden die Erneuerungsmaßnahmen an der L 412 weiter fortgeführt. Aktuell wird bereits der Abschnitt zwischen Arpke und Sievershausen erneuert.

Nach Angaben Hanischs ist die Erneuerung der Fahrbahn von der Ortsdurchfahrt Immensen bis nach Arpke vorgesehen. Die Strecke ist rund 3,5 Kilometer lang. Für die Maßnahme sind Kosten in Höhe von insgesamt 850.000 Euro eingeplant. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen.

Die Sanierung soll für mehr Sicherheit, einen ruhigeren Verkehrsfluss und weniger Belastung für Anwohner sorgen. „Diese Investition verbessert spürbar die Lebensqualität vor Ort“, betont Hanisch. „Das ist gut angelegtes Geld, das direkt bei den Menschen in ihrem Alltag ankommt.“

Land stellt Mehrjahresprogramm vor

Hintergrund ist das Mehrjahresbauprogramm 2027 bis 2029 des Landes Niedersachsen. Erstmals veröffentlicht das Land nach Angaben der Abgeordneten ein Programm, das wichtige Straßenbauvorhaben nicht nur für das kommende Jahr, sondern für die nächsten drei Jahre transparent darstellt.

Rund 500 Millionen Euro sollen bis 2029 in Straßen, Brücken, Radwege und weitere Infrastruktur des rund 8000 Kilometer langen Landesstraßennetzes fließen. Damit will das Land seine Investitionen fortsetzen und zugleich mehr Planungssicherheit für Kommunen, Bauwirtschaft und Bürger schaffen.

Möglich wird die Investitionsoffensive durch eine Kombination aus regulärem Landeshaushalt und dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität. Zusammen stehen dem Landesstraßenbau künftig rund 170 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Damit können nach Angaben des Landes jedes Jahr rund 200 bis 300 Kilometer sanierungsbedürftiger Fahrbahnen erneuert werden.

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