Sehnde

Sehnder Geschichte berührt im Kaffeehaus Stuber

[SEHNDE]

Unter dem Motto „Sehnde – früher und heute“ haben die parteilose Bürgermeisterkandidatin Daniela Busche, Hobbyfotografin Brigitte Thomas und Geschichtskenner Kurt Schwarzkopf am 3. Juli 2026 zu einem besonderen Nachmittag in das Kaffeehaus Stuber eingeladen. Rund 65 Gäste kamen, um historische Aufnahmen zu sehen, Erinnerungen auszutauschen und über die Entwicklung Sehndes ins Gespräch zu kommen.

Das Interesse war groß: Bereits vor Beginn füllte sich das Café, auch der neu gestaltete Wintergarten war bis auf den letzten Platz besetzt. „Mehr ging wirklich nicht mehr, logistisch wie räumlich waren wir komplett ausgebucht“, erklärten Inhaberin Sabine Stuber und Daniela Busche erfreut über die Resonanz.

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Wenn Bilder Erinnerungen wecken

Im Mittelpunkt des Nachmittags standen historische Aufnahmen aus Sehnde. Gezeigt wurden unter anderem Bilder der alten Zuckerfabrik, der Marienkirche, des Bonhoefferhauses, der Schule, des Kriegerdenkmals, der früheren Post, des Cafés Grupe, des Hofs Rickmann und der Keramischen Hütte. Auch der Wandel des markanten Kalibergs sorgte für viele Gespräche.

Beim Blick auf alte Straßenzüge und bekannte Gebäude wurden bei vielen Gästen persönliche Erinnerungen wach. Die Aufnahmen boten Anlass, über frühere Zeiten, Veränderungen im Stadtbild und das eigene Aufwachsen in Sehnde zu sprechen.

Anekdoten aus der Kindheit

Neben den Bildern prägten vor allem persönliche Geschichten den Nachmittag. So erinnerte Andreas Niesel an das Milchholen bei Munker und sorgte mit der Schilderung eines Missgeschicks mit einer Milchkanne für viel Heiterkeit.

Auch Daniela Busche griff Erinnerungen an die eigene Kindheit auf. Mit dem Satz „Du bist zu Hause, wenn die Glocken läuten!“ erinnerte sie an eine Zeit, in der Kinder noch ohne Smartphones und Armbanduhren unterwegs waren und sich der Tagesrhythmus stark an vertrauten Zeichen im Ort orientierte.

Kaffee, Kuchen und Gespräche

Begleitet wurde der Nachmittag von Kaffee und Erdbeerkuchen. Daniela Busche half selbst beim Servieren mit und brachte den Gästen Kaffee und Kuchen an die Tische. Dadurch entstand eine ungezwungene Atmosphäre, in der viele Besucher miteinander ins Gespräch kamen.

Die von Brigitte Thomas erstellten Aufnahmen wurden auch als Kalender zum Selbstkostenpreis angeboten. Zugleich entstand im Verlauf der Veranstaltung der Wunsch, historische Bilder, Fakten und Erinnerungen dauerhaft zu sichern, etwa in Form eines Heimatbuches oder eines Filmprojektes.

„Solche Erinnerungen an unser Sehnde müssen erhalten bleiben. Es ist Kulturgut, das uns im Herzen verbindet“, lautete der Tenor mehrerer Teilnehmer.

Zum Abschluss galt ein Dank dem Team von „Das Kaffee Haus“. Das Café ist in der kommenden Woche noch geöffnet, bevor die Sommerferien beginnen. Ab dem 13. August 2026 ist das Team wieder für Gäste da. Weitere Informationen gibt es unter www.das-kaffee-haus.de.

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