Otzenia will Schützenheim barrierefreier machen

Die Schützen des Schützenvereins Otzenia Otze wollen ihr Schützenheim sanieren und dabei stärker auf Barrierefreiheit achten. Das Vorhaben wurde auf der Mitgliederversammlung im Februar beschlossen. Anschließend machte sich Anika Lilienthal als Umbau- und Förderungsbeauftragte daran, mögliche Stolperfallen und Hindernisse im Schützenhaus zu erfassen.
„Doch als selber nicht Betroffene sieht man die Welt mit anderen Augen“, erklärte Lilienthal. Unterstützung erhielt der Verein deshalb von der AG Barrierefreies Burgdorf. Nach kurzer Terminabsprache kamen Britta Müller, Monika Wobbermin, René Grüttner, Stefan Auerbach und Ulrike Treptow nach Otze, um das Vereinsheim aus ihrer Sicht zu begutachten.
Dabei wurde deutlich, dass mehrere Bereiche angepasst werden müssen, um inklusiven Sport besser zu ermöglichen. Geplant sind unter anderem eine Erweiterung des Eingangs, ein Schießstand für Menschen mit Sehschwächen sowie der komplette barrierefreie Umbau der WC-Anlage.
„Ich freue mich über die Anregungen, um hier auch für Menschen mit Hilfebedarf eine Teilnahme ermöglichen zu können. Wenn wir jetzt unser Vereinsheim fit für die Zukunft machen, dann möchte ich auch an Menschen mit Hilfebedarf denken“, sagte Lilienthal. Viele Möglichkeiten, am Breitensport teilzunehmen, gebe es nicht immer. Mit dem Umbau solle eine solche Möglichkeit geschaffen werden.
Der Austausch wurde von allen Beteiligten als sehr positiv bewertet. Ulrike Treptow, Vorsitzende der AG Barrierefreies Burgdorf, freute sich, dass die Arbeitsgemeinschaft helfen konnte. „Diesem Termin dürfen gern weitere folgen, um noch mehr Sportstätten in Burgdorf auch für Menschen mit Hilfebedarf sicherer und zugänglicher gestalten zu können“, erklärte sie. Anfragen können an die AG Barrierefreies Burgdorf gerichtet werden.
