110 & 112Lehrte

Drei Einsätze für die Stadtfeuerwehr Lehrte am Donnerstag

[ARPKE/AHLTEN/HÄMELERWALD]

Die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Lehrte sind am gestrigen Donnerstag, 5. März 2026, zu drei Einsätzen ausgerückt. Dabei handelte es sich um zwei Verkehrsunfälle sowie eine gemeldete Rauchentwicklung in einem Wohnhaus.

Der erste Einsatz führte die Ortsfeuerwehr Hämelerwald um 17.31 Uhr auf die Autobahn 2. Zwischen der Anschlussstelle Hämelerwald und der Abfahrt Lehrte-Ost war es zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos gekommen. Nach ersten Meldungen sollte ein Fahrzeug qualmen, außerdem sollten Betriebsstoffe auslaufen und mindestens eine Person verletzt sein.

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Vor Ort bestätigte sich, dass zwei Autos kollidiert waren und die Fahrerin eines Fahrzeugs nach Feuerwehrangaben leicht verletzt wurde. Eine Person war jedoch nicht eingeklemmt und Rauchentwicklung konnte nicht mehr festgestellt werden.

Die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte sicherten die Unfallstelle, stellten den Brandschutz sicher, führten das Batteriemanagement durch und übergab die verletzte Fahrerin an den Rettungsdienst. Nach dem Eintreffen der Polizei rückten die Einsatzkräfte wieder ab. Im Einsatz waren vier Fahrzeuge mit 23 Feuerwehrleuten sowie Rettungsdienst und Polizei.

Auf der A2 waren zwei Fahrzeuge kollidiert.
Foto: Stadtfeuerwehr Lehrte

Um 21.40 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Arpke, Sievershausen und Hämelerwald zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in der Straße An der Bockmühle in Arpke alarmiert. Mehrere Rauchwarnmelder hatten ausgelöst und das Obergeschoss eines Wohnhauses sollte verraucht sein. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine leichte Verrauchung im Obergeschoss fest, konnten jedoch kein Feuer entdecken. Das Obergeschoss und der Dachboden wurden daraufhin mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Schließlich stellte sich heraus, dass an einem Kaminofen vermutlich durch Überhitzung Farbe am Ofenrohr abgeplatzt war und dadurch Rauch entstanden war. Nach Lüftungsmaßnahmen wurde das Gebäude an den Eigentümer übergeben. An diesem Einsatz waren sechs Fahrzeuge mit 36 Feuerwehrleuten beteiligt, außerdem der Rettungsdienst.

Nur kurze Zeit später, um 22 Uhr, wurden die Ortsfeuerwehren Ahlten und Lehrte zu einem weiteren Verkehrsunfall alarmiert. Auf der Westtangente zwischen Ahlten und Lehrte waren zwei Lastwagen kollidiert. Zunächst war von einer eingeklemmten Person ausgegangen worden. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass niemand eingeklemmt war. Einer der Fahrer befand sich noch in seiner Fahrerkabine und musste von den Einsatzkräften zum Verlassen seines Fahrzeugs bewegt werden.

Da beide Lastwagen drohten, einen Abhang hinunterzurutschen, wurden sie mit einer Seilwinde eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs gesichert. Da weder Gefahr von der Ladung ausging noch Betriebsstoffe austraten, waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Gegen 23.22 Uhr konnten die Sicherungsmaßnahmen beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Im Einsatz waren sieben Fahrzeuge mit 39 Feuerwehrleuten sowie Rettungsdienst und Polizei.

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