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Mittwoch, 30.11.2022 - 10:30 Uhr

Zwischenfazit zur WM: Wie groß ist das Interesse?

Aufn.:

REGION

Seit dem 20. November 2022 rollt der Ball bei der Fußball-WM 2022 in Katar. Das zweifelsfrei umstrittene, auch von der Zeit her außergewöhnliche Turnier ruft die Fußball-Fans auf der ganzen Welt auf den Plan. Doch wie groß ist das Interesse wirklich? Nachdem ein Großteil der Gruppenspiele absolviert ist, lässt sich ein erstes Zwischenfazit in dieser Hinsicht ziehen.

 

Geht es nach den Wettanbietern, dann ist das Interesse an diesem Turnier immens groß. Das gilt für die Wetter in den großen Fußball-Nationen genauso wie für die in den Ländern, die eher zu den Außenseitern zählen. Während der WM werden Rezensionen wie die 20bet Erfahrungen häufiger aufgesucht als ohne WM, was auch auf ein hohes Interesse schließen lässt. Zusätzlich wird seitens der Anbieter versucht, die Wetter mit Boni und anderen Extras zu motivieren. So wird seit dem Eröffnungsspiel auch rege getippt.

 

Welche Wett-Trends sind erkennbar? 

Die Wettanbieter lassen sich einiges einfallen, um das Interesse der Fußballfans zu gewinnen. Und klar, wer erst einmal eine Wette platziert hat, der verfolgt die Spiele umso intensiver. Viele Wettanbieter locken mit Gratiswetten auf einzelne Spiele. Wetten ohne Risiko, das kommt immer gut an und wird besonders dann belohnt, wenn man unbekümmert auf Außenseiter setzt. Gerade bei den Spielen Argentinien gegen Saudi-Arabien und Deutschland gegen Japan hat die Kasse geklingelt.

 

Die beliebteste WM-Wette ist mit großem Abstand der Tipp, wer Weltmeister wird. Nach den ersten Spielen lässt sich auch hinsichtlich der Wettart eine gewisse Tendenz feststellen. Sehr populär sind die sogenannten Handicap-Wetten geworden. Hier beginnt der vermeintliche Favorit mit einem virtuellen Rückstand das Spiel. Aber auch die Siegwetten, Kombiwetten und die Wettart der doppelten Chance stehen hoch im Kurs.

 

Auch Livewetten wecken wieder das Interesse der Wettfreunde. Sie können genauso platziert werden wie die Wetten, die vor Spielbeginn abgeschlossen werden. Doch hier wird das Spiel im TV oder Stream live verfolgt, um den vermeintlich besten Zeitpunkt abzupassen und um mit einem Cash Out gegebenenfalls reagieren zu können. Die Wettanbieter geben ein klares Zeichen: Das Interesse an dieser Fußball-Weltmeisterschaft ist ungebrochen groß.

 

Wie sieht es in den Stadien aus?

Auf den ersten Blick kann der Eindruck erweckt werden, dass das Interesse an der Fußball-WM 2022 in Katar nicht besonders groß ist. Denn bisher muss man konstatieren, dass noch kein Spiel komplett ausverkauft war. Die Fernsehübertragungen zeigen, dass es stets noch freie Plätze gab. Doch so ganz einfach sollte man sich das nicht machen. So kann man auch resümieren, dass alle Spiele bisher gut besucht waren.

 

Nicht nur die zahlreich angereisten Fans der am jeweiligen Spiel beteiligten Teams strömten in die Stadien, stets zeigte auch die einheimische Bevölkerung mit ihrer Präsenz ihr Interesse an dieser WM. Etwa 20 Prozent der Stadienkapazitäten kamen bisher auf ihr Konto. Für ein Land, das im Fußball sportlich nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist das eine durchaus gute Quote.

 

Wie aussagekräftig sind TV-Einschaltquoten?

TV-Einschaltquoten galten nicht nur im Fußball und bei anderen sportlichen Wettkämpfen, sondern auch bei allen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens als Messlatte für das Interesse der Menschen an den jeweiligen Übertragungen. So entscheiden diese Quoten oftmals darüber, ob ein bestimmtes TV-Format abgesetzt oder fortgeführt wird.

 

Die bisherigen TV-Einschaltquoten der Fußball-WM in Katar geben ein recht unterschiedliches Bild ab. Traditionell hoch sind die Quoten in den teilnehmenden Ländern Südamerikas. Besonders in Ecuador sind sie besonders hoch, weil sich dieses Team bisher nicht allzu oft für dieses Turnier qualifiziert hat. Auch die Einschaltquoten in Japan und Südkorea lassen den Schluss zu, dass das Interesse an der WM in Katar groß ist.

 

Aus Deutschland wird berichtet, dass die TV-Einschaltquoten brutal abgestürzt sind. So sahen nach offiziellen Angaben nur etwa 9,3 Millionen Zuschauer die ARD-Übertragung des ersten Spiels der deutschen Mannschaft. Doch schaut man genauer hin, ist diese Quote durchaus erklärbar und spiegelt nicht das wirkliche Interesse der deutschen Bevölkerung wider. Denn mit Magenta TV gibt es einen zweiten Anbieter, der mit dem Versprechen lockt, alle WM-Spiele zu übertragen.

 

Ein weiterer Faktor sind die Streamingdienste. Gerade bei den Spielen um 11 Uhr und um 14 Uhr haben die deutschen Fußball-Fans kaum eine Möglichkeit vor dem TV die Übertragungen von ARD und ZDF zu verfolgen. Man weicht auf die angebotenen Streaming-Dienste aus. Das bisherige Fazit zeigt einen deutlichen Anstieg dieses Übertragungsformats, sodass auch das Interesse in Deutschland weitaus höher ist, als es die veröffentlichte TV-Einschaltquote suggeriert.

 

Die Spiele selbst nehmen Einfluss auf das Interesse

Im Gegensatz zum ersten Spiel Deutschlands sahen beim zweiten Spiel gegen Spanien fast jeder zweite Fernsehzuschauer die Partie. Auch wenn die Sendezeit und die Attraktivität des Gegners bei dieser TV-Einschaltquote kräftig mithalfen, ist das Interesse mit dem Turnierverlauf auch in Deutschland größer geworden.

 

Einige überraschende Resultate haben gerade in Ländern zu einem wachsenden Interesse an der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar gesorgt, die sonst etwas abseits der großen Teams aus Europa und Südamerika stehen. So verfolgt ein Großteil der arabischen Welt geradezu euphorisch den weiteren Verlauf des Turniers, nachdem Marokko mit Belgien den bisherigen Zweiten der FIFA-Rangliste bezwungen hat.

 

Auch in Australien ist das Interesse stark angestiegen, nachdem das Team den ersten Sieg bei einer Weltmeisterschaft seit 12 Jahren eingefahren hat. Da auch die Spannung von Spiel zu Spiel steigt, wird das Interesse an dieser WM rund um den Erdball eher steigen. Die schlimmsten Befürchtungen, dass diese Weltmeisterschaft kaum wahrgenommen wird, bestätigen sich nicht. Dieses Resümee lässt sich nach den ersten Spielen ziehen.

 

Public Viewing bei Glühwein und Winterkälte

Public Viewing im November ist mit Sicherheit gewöhnungsbedürftig, zumindest in Mitteleuropa. Wohl dem, der in Südamerika zu Hause ist. Das Interesse an der Fußball-WM in Katar 2022 ist gerade dort sehr groß. Aber auch im Land des Titelverteidigers herrscht Fußball-Euphorie, auch wenn Public Viewing wegen der Temperaturen nicht der große Renner ist. Doch die Sportbars sind voll und auch die TV-Einschaltquoten können sich sehen lassen.

 

In Deutschland sind die Gastwirte zwiegespalten. In der Hauptstadt Berlin bleibt in einigen Kneipen der Fernseher aus, in anderen Lokalen trifft man sich, um gemeinsam die Spiele parallel zum beliebten regionalen Sportgeschehen zu verfolgen. Auch wenn der Run auf die bisher veranstalteten Public Viewings ausblieb, die Tendenz zeigt, dass das Interesse auch in Deutschland wächst. An ein Public Viewing bei Glühwein muss man sich eben erst gewöhnen.